Poesie aus der Kindheit

Die Überschrift aus dem letzten Beitrag erinnert mich an meine erste Lektüre. Das waren aus schwarzem Tonpapier, durch eine Kordel zusammengehaltene Einzelblätter, die man mit Klebebildern aus den verschiedensten Märchen bestücken konnte. Diese Bildchen bekam man als Rabattmarken in seinem Lebensmittelgeschäft, wenn bestimmte Artikel, wie Kaffee, gekauft wurden.

Sonst hatte ich nichts, außer den Struwwelpeter und Max und Moritz oder noch das übliche Hainzelmännchenbuch oder Meggi im Schlaraffenland. Das wars… bis man zur Schule kam. Dort gab es die Lesebücher mit den eindringlichen Lerntexten, die eher uninteressant waren.

Die ältere Schwester las und las, was bei unserer Mutter nicht gut ankam. Deswegen habe ich erst garnicht damit angefangen. Es interessierten mich einfach keine erdachten Geschichten. Mein Alltag war spannend genug.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.