Der Baum als Brauchtumsobjekt (Freinacht)

Der 30. April hat uns früher auf den Kirchplatz gelockt.
Es gab den schöner Brauch, das Maibaumaufstellen, bei dem das halbe Dorf zusammen kam. Die starken Männer hievten den nackten Tannenbaum nach und nach auf, der nur mit Stangen und Seilen, in ein Loch manövriert wurde. Es hätte viel passieren können, wenn der 30 m hohe Baumstamm mit der belassenen Baumkrone plötzlich durch einen Windstoß oder unvorsichtiges Handeln, zu Fall gekommen wäre. Das jedenfalls erwarteten alle mit Furcht und Wonne zugleich. Dass das Unglück jedesmal nicht eintraf, war einen Applaus wert.

Wer ein Mädchen verehrte, der stieg des nachts hinauf bis zur Dachrinne und brachte dort ein junges bunt beschleiftes junges Birken-Bäumchen an. Ich habe leider nie so eines bekommen. Ich hatte zwar Verehrer aber die warfen nur Steinchen ans Fenster und wir
quatschten ein wenig oder ich kam kurz nach unten um den ungewöhnlichen Nachbarn mit ins Fenster zu gucken. Sie waren die einzigen Leute im Umfeld, die in Miete wohnten. Sie machten ihre Vorhänge nie zu und wir erfreuten uns an den Zärtlichkeiten, die beim Entkleiden vornehmlich durch den Ehemann vorgenommen wurden, was der lächelnden Elsässerin zu gefallen schienen.

Am nächsten Morgen waren bei denen zwei Baumstämme an die Haustüre angelehnt. Das war ganz schön gemein, aber ich fand es auch wieder amüsant. Die meterlangen Stämme drückten gegen die Tür auf und könnten dem Öffner auf die Füße fallen. Da die Nachbarn lange schliefen, musste ich sie erstmal wach kriegen und warnen. Wie das genau war, weiß ich natürlich nicht mehr.

Wir brauchen Erlösung wovon?

Heute will ich mal eine Andacht hier in meinen Blog schreiben, weil ich glaube, dass es genau das ist, was wir alle brauchen. Eine Antwort auf die Weltsituation mit Corona, nicht nur der Umweltsituation.

Wir brauchen aber auch eine ganz persönliche Erlösung.

https://www.bibleserver.com/video/ADP/Erlösung/173



Wie du dir der Erlösung gewiss sein darfst, ist durch die Sündenerkenntnis und die von Gott ins Herz gegebene Bußbereitschaft im Gebet

Licht und Wahrheit

Die Wahrheit kommt ja doch ans Licht,
wer kennt diesen Spruch denn nicht?

Trotzdem lügt man Tag für Tag
wenn man das auch gar nicht mag.

Man lässt sich am Telefon verleugnen,
nebenbei gibt man den falschen Zeugen.

„Die Art hat mich schon lang gestört,
ihr jetzt mal eins aufs Dach gehört.“

Rechtfertigung mit Zeigefinger,
genauso macht man es doch immer.

„Die Andren sind schuld, ich doch nicht“,
genauso ist´s, wenn die Lüge spricht.

iwi




Buchsbaum-Zünsler entdeckt

Dann schreib ich halt noch ein Gedicht,
schließlich fällt Literatur hier ins Gewicht.
Als wäre die Raupe eines Gedichtes wert,
wenn sie den Gärtnern die Arbeit erschwert.

iwi

Jetzt abklauben
Typischer Zünslerbefall

Mit der kleinen Heckenschere abschneiden, die Abschnitte am besten ins Feuer.
Weiter dran bleiben.

Zünsler 2019 übersehen und starker Befall – wächst wieder aus,
mit Hühner-jauche übergossen
Beginnender Befall – jetzt sofort schneiden und kontrollieren – Raupen abklauben
Hühnerjauche immer verdünnen. Sie ist sonst zu scharf.

Für das Düngen einen Schöpfer (im Handel erhältlich) in die 5 -10 l – Gieskanne

Das Fernglas

Er greift heute schon des öfteren zum Fernglas.
Zehn Kinder auf dem Spielplatz des geschlossenen Strandbades.
Dürfen die schon raus ?
Es wird falsch verstanden worden sein…
Das mag sein…
Es müssen die Kinder ja auch mal raus…
Aber die gefährden dann ihre Familien…
Zu Oma und Opa werden sie schon nicht gehen…
Wer weiß, jedenfalls ist das gefährlich..
Die müssen das selbst verantworten…
Gut ist das nicht.

Der ständige Ostwind macht mich ganz verrückt.
Das Feuer um Tschernobyl ist immer noch im Gange.
Aber wenn es nicht regnet, kann ja nichts passieren.
Der Ostwind kann ja nicht Radioaktivität verbreiten.

Sag mal .. was wäre dabei, wenn sich die Menschheit durch den Virus reduzieren würde..
es gäbe deswegen aber auch keinen Frieden..
Sowas darfst du nicht mal denken …
Ich könnte das doch mal zur Diskussion stellen..
bloß nicht

1Thess 5,3 Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau und es gibt kein Entrinnen.


Finsteres Datum

Früher hat man Hitlers Geburtstag an diesem Tag gefeiert.
Eine ehemalige Vorgesetzte (Erzieherin) war stolz darauf, dass sie am selben Tag Geburtstag hatte. Sie hatte auch die selbe Art mit Menschen umzugehen. Die ihre Einstellung nicht teilten, die nicht kuschten, die wurden aufs gröbste gemobbt. Man sollte das Datum nicht mit Horrorpersonen verbinden, denn der Tag kann nichts dazu.

Das Gute bewahre, das Schlechte vergesst…. so steht es geschrieben.

Was ich mir merke ist, dass ich dort glückliche Eltern und Kinder erlebt habe, die mich liebten und dass Gott gerecht ist, denn diese Frau ist ohne an ihre Rente zu kommen, verstorben. Ob sie sich bekehrt hat, weiß ich nicht. Ich konnte nicht hingehen und ihr sagen, du hast mir weh getan und ich vergebe dir. Das habe ich für mich alleine gemacht.

20. April 6:20 Uhr

Abends

Eine Email kam an, mit einer Entschuldigung, dass meine Andachtseite zu christlich wäre. „Was ist mit den andren 5 Milliarden ‚Kinder Gottes‘, die keine Christen sind“, so die empörte aber auch verständliche Frage.

Ich muss schon sagen, dass es mir ebenso nicht egal ist, wenn Menschen verloren gehen… aber soll ich deswegen auf Gottes Gnade verzichten? Jesus sagte, dass die Botschaft vom Heil in alle Völker getragen werden soll. Da möchte ich mithelfen. Viele bekehren sich auch zum lebendigen Gott, werden aber des Evangeliums wegen verfolgt. Meine Frage ist: „Sind die Feinde des Evangeliums, wirklich „Kinder Gottes“ ?

Mein Email-Partner und ich, wir haben beide mit offenen Karten gespielt, doch waren es zwei verschiedene Spielarten. Das eine Spiel wird in der Welt gespielt und das andere wird auch noch im Himmel gespielt.

Der Regenbogen

Es steht im Wort Gottes an uns geschrieben,
nach der Sintflut, ist der Regenbogen geblieben.
Gott hat ihn uns zum Zeichen gegeben:
„So etwas werdet ihr nicht mehr erleben“.
Trotz Können und Wissen müssen wir gehn,
doch sollte der Mensch eines verstehn:
Dass Gott der ewige Schöpfer ist,
und gekommen ist in Jesus Christ.
Die Errettung der Seele zum ewigen Leben,
hat Jesus erwirkt – Er will sie uns geben.
Nimmst du dies Gnaden-Geschenk an?
Dann bist du auch ‚Sein Mann‘.
Danke IHM für den schönen Bogen,
er ermuntert auch mich, Gott zu loben.

Habt einen schönen Sonntag und denkt an den ‚Erhabenen‘, der uns Menschen gemacht hat und liebt. IHM sei dir Ehre.

Mehr dazu in andacht-heute.de

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Nach dem Gewitterregen sprießt alles wie wild …

Wilder Wein
Wilder Rhabarber
Wachholderdrossel am Spätnachmittag – ein seltener Besucher

Postmoderne

Ich beschäftige mich mit dem Begriff „Das Erhabene“

Dabei mache ich mir nebenbei Gedanken über die Philosophen und schon kommt eine Email aus diesem Kreis. Was fragen sich die Leute eigentlich die ganze Zeit? Ich glaube, dass es ein männliches Phänomen ist, sich zu messen, bzw. zu einer bestimmten Anti-These zu kommen, um diese dann zum „Wertmaßstab“ für eine Epoche zu machen.

Ich bemerke, dass sich unsere Gesellschaft zu einem seltsamen Bollwerk an Leistungs-Robotern entwickelt hat, wo der Einzelne so programmiert ist, dass er mit dem Damoklesschwert im Nacken „Wenn du nicht super … dann hast du keine Chance im Leben,“ herumläuft.

Dabei ist es für mich als Christ deswegen einfacher, weil ich Gott als große Macht und Schöpferkraft anerkenne und auf die Verheißungen blicke, die schon eingetroffen sind und noch im Gange sind.

Trotzdem möchte ich mir den Vortrag auch noch anhören: später … erst schreib ich meine Andacht (www.andacht-heute.de) Es ist jetzt 8:10 h

http://videoserver3.rz.uni-kiel.de/literaturwissenschaft-online/meierwise14/mlive130115/mlive130115.html

Das ganze Leben ist ein Forschen und Suchen nach Erkenntnis. Dann, wenn man geniale Gedanken gesammelt hat, viel an Wissen und Können geerntet hat, ist es auch schon wieder vorbei.

Erhaben über den Tod hinweg zu sehn, das wäre doch erstrebenswert.
Wer kann es, wenn nicht der, der bereits auferstanden ist?

Nun lese ich erstmal den Beitrag, den Manfred Ebeling mir geschickt hat. Wer möchte, der kann zusammen mit uns im AutorenChat schreiben (reden). -> heute 17 Uhr!

Zuerst mal walken gehn

Zieh mir tatsächlich einen Mundschutz an und marschiere los. Endlich wieder Bewegung. Es begegnen mir zwei Frauen. Am Auslauf angekommen, stelle ich fest: Die Algen haben einen dicken Teppich auf dem zugemauerten Bach gebildet. Ich begebe mich auf den schmalen Steg, neben der Mauer und versuche mit den Stöcken zu entfernen, was den Abfluss behindert. Es gelingt mir und das Wasser kann wieder fließen. Verstehe nicht, warum sich niemand um die Pflege kümmert. Ich hatte kein Handy dabei, sonst hätte ich ein Foto gemacht und in unsere Homepage getan. www.hochwasser-obing.de

Als ich nach hause komme, ist der Brief von Sepp auch schon da… tatsächlich, es ist eine DM – Marke. Das ist jetzt sicher für einen Briefmarkensammler interessant, meinte ich. Das Datum von heute und dann eine Marke vom Jahr 2000. Komm wir scannen das ein, weil das so gut ist. Das Gedicht auch gleich in die Homepage, weil Sepp so schön schreibt.

so sah also die 1 DM Briefmarke aus

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So was kochen wir heute…. Wraps mit viel Gemüse

Rezept:
500g Mehl (male den Dinkel selbst)
230g Wasser
70 ml Öl
1 TL Salz

Mittendrin geht die Batterie der Waage aus und wir müssen nach Gefühl arbeiten. Sieht trotzdem gut aus … der Teig scheint gut zu werden. Neue Batterie ist eingesetzt. Das Telefon klingelt. Es ruft ein Freund meines Mannes an, das kann dauern. Derweil mache ich 6 Fladen in der Crep-Pfanne und höre lautstarkes Politisieren.

Der Gemüse-Beikoch hat zulange telefoniert und dann nur drei fade Farbsorten Gemüse geschnibbelt. Es müsste auf alle Fälle noch was Rotes rein. Aber ich muss die Mayonnaise machen und kann jetzt nicht auch noch zu schnibbeln anfangen.

1 Ei, 150 – 200 ml Alba-Öl, 1 TL Senf, Salz, Pfeffer. Brühpulver (Tello)

Es hat super geschmeckt.

Mittagsschlaf – dann kleiner Chat mit einer Freundin aus dem Verein.

Gartenarbeit – Efeu und Sträucher zurück geschnitten.
Laub gesaugt … Stein im Saugrohr – kann nicht mehr entfernt werden. Mist.

Das dritte Jahr brütet nun wieder die selbe Ente am selben Ort in unserem Forsythien Busch. Diesmal bekommt sie kein Eier zusammen, denn Nachts kamen die Marder …