Nicht nochmal ?

Wenn für 9 EUR jeder Billigkartenbesitzer den selben Gedanken hat, wird´s ungemütlich in den Zügen. Was hat sich da die Regierung bloß wieder einfallen lassen? Kaum bis nicht praktizierbar! Danke an die Kurzdenker der Politik.
Sei es der Versuch auf Atomkraft zu verzichten, dann noch Strom-Autos zu bauen. Alles nur unpraktikable Dinge aus den Köpfen der Idio(t)logen
Es fehlt das Praktische Denken im Handeln aber wo sollten sie es noch kennenlernen? Auf dem Bauernhof? Selbst hier ist alles automatisiert.

Spontanes Gedicht

Ein guter Rat
schreite zur Tat
Bleibe zuhaus
räume mal auf

Ordnung schaffen
ist wie eine Reise
loslassen, ankommen
auf neue Weise


Wie war´s in Kufstein

Ich hatte sie ganz vergessen, die Siluette vom Bahnhof aus. Die Burg über der Brücke des grünen Inn. Kurz ein erstes Foto. Handyklick, rein in den Status (whatsapp) und beim Überqueren ein Lied im Mund… „das Städtchen Kufstein am grünen Inn“. Tatsächlich ist seine Farbe samtig grün, so wie ich früher die Gartenmöbel strich.

Wir gingen zuerst die gepflasterte Straße hoch, wo sich Fußgänger, Radfahrer und sogar Autos den Platz zu teilen schienen. Jeder passte auf den andern auf aber es war als gäbe es dort keine wirklichen Abgrenzungen und Regeln – alles ging durcheinander. Leute mit Hunden unterhielten sich mitten auf der breiten Ebene. Es ging für uns der Weg bergauf und wir standen dann hinter einem Blumengießfahrzeug am Eingang zur Zahnradbahn rechterseits und zur Kirche linkerseits. Wir entschlossen uns die Burg nicht zu besichtigen, weil es nur teuer per Zahnradbahn möglich war. Habe schon genug Burgen gesehen, meinte ich. Wir entschieden uns für die Kirche, denn sie lud uns zum kühlen Verweilen ein an diesem schon heißen Vormittag. In jeder Bank lag ein Laudate. Aus der Kindheit war mir ein Lied bekannt „Wir sind nur Gast auf Erden… “ Wir sangen es, nachdem die andern Besucher gegangen waren. Ich betete noch und bat Gott um Bewahrung auch in unserem Dienst. In einem Gebetsbuch am Ausgang hinterließ ich unsere Andacht-heute.de Adresse und ein Amen hinter einem Vers aus dem Johannesevangelium, den wohl ein gläubiger Bibelkenner hinterließ.

Beim Verlassen des Kirchengeländes kamen wir bergab an einem ganz anderen Platz heraus, der weiter in die Metropole des Einkaufs führte. Wir bummelten durch die Geschäftsstraßen und kamen natürlich auch in ein Stoffgeschäft. Dort unterhielt ich mich gut über das Nähen, den fehlenden Handarbeitsstunden an Schulen, nachdem ich zwei Reststoffe für die Mädels kaufte, die mich schon mal besuchen. Wir sprachen über Wäschepflege und Alternativeinlagen selbstgenäht, das dauerte etwas.

Peter wartete vor einem seiner Lieblingsgeschäfte, Schreibwaren! Er sah sich Stifte an und hat wohl festgestellt, dass er bei den hunderten zuhause, schon alles an „Neuem“ dabei hatte. Ich sagte: „Schade, dass wir schon alles haben“ und wir gingen ohne was zu kaufen.

Wir bekamen dann auch schon bald Hunger, als wir in einem ganz modernen Kaufhaus Thaiküche lasen und uns dort bedienten. Danaben waren Sessel zum entspannen aufgestellt, die ich nach dem Essen mal aufsuchen wollte. Peter aß Ente ich ein Huhngericht. Alles wunderbar geschmeckt. Was wir schätzen, dass das Essen der Asiaten nicht so im Magen liegt, wie z. B. beim Griechen, den Peter eigentlich aufsuchen wollte. Es war dort Ruhetag – wie gut.

Nun jetzt wollte ich mich in so einen Ruhesessel begeben, daneben eine Bezahlstation. „Ah, das sind Massagesellel, das machen wir“ und saß auch schon drin. Peter hatte zwei EUR. Dafür kann man sich 8 Min am Rücken und Hals massieren lassen. Das tat wirklich gut und etwas weh, die Verspannungen ausbügeln zu lassen. Mein Wunsch wäre so ein Sessel zuhause, meinte ich.

Peter hatte sich die Bäckerei am Bahnhof noch vornehmen wollen. Wir gingen auf dem Rückweg dort vorbei und suchten uns was richtig Feines zum Kaffee aus. „Verlängerter“ heißt er dort in Österreich – normaler Kaffee mit Milch.

Die Bahn war nicht sehr voll, das änderte sich ab Rosenheim. Wir standen im Mittelgang mit vielen Reisenden. Die einen waren mit Kindern unterwegs und die andern mit Wanderstöcken und Rucksack, wieder andere mit ihrem Jugendleiter. Die Erlösung nahte, nur noch ins aufgeheizte Auto und gleich ins kühle Nass zuhause. Ich sagte: „Wie im Urlaub“.

9 EUR Ticket

Es geht nun wieder los
Gestern Würzburg
Heute Kufstein
Morgen Salzburg
Übermorgen München usw.

So stelle ich mir die neue Erde vor, dass ich überall hin kann aber dann sogar ohne Zug. So wie Jesus plötzlich im Raum stand, so werden wir auch einen andern Körper haben, der keine Barrieren kennt, weil wir alle zusammengehören und uns Tag und Nacht ertragen, falls es überhaupt noch eine Nacht gibt.

Im Lichte Gottes werden wir sein, mit irgendwelchen Aufgaben, die wir noch nicht kennen, weil es das, was wir tun werden, noch nicht sichtbar für uns ist. Ein Reich, das sich nicht mehr mit Wünschen und Taten befasst, sondern mit etwas Höherem, Schönerem, ja Wahrhaftigen.

Es wird keine Lügen und keine Ungerechtigkeit mehr geben. Es wird auch keine Schuld mehr geben, keine Unzucht, kein Machtstreben, keine Feindschaft, keine Habgier und keine Tränen mehr.

Die Frage ist, wird es dann genau so angenehm, wie gerade, wo ich daran denken darf?

Der Name des HERRN

Er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.
Jesaja 9,5

Am meisten hat mich der Name Ewig-Vater überrascht, den der Messias also Jesus hier schon bekam. Jesaja hat diese Botschaft als Prophet schon hunderte von Jahren vor dem Kommen Jesus niedergeschrieben. Ob er es selbst war oder ein Schreiber ist unbedeutend, jedoch ist diese Jesaja Rolle nach dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Sie ist eine Abschrift, die auf 100 Jahre vor der Geburt Jesu datiert wird und somit ein weiterer Beweis für Gottes Reden, zu den Seinen.

Wer kann da an Gott oder Seinem Wort noch zweifeln?

Ich tue es nicht mehr, denn als ich Gott „zur Probe“ leugnen wollte, da zeigte ER auf Israel. „Schau her, ich handle bis heute noch mit meinem Volk“ – das beruhigte mich sehr.

Gebet

Danke HERR, dass Du wirklich und wahrhaftig bist und uns Menschen nicht ohne Deine Worte zurück lässt auf dieser Welt, sondern ein kommendes ewiges Reich verheißen hast. Wer Jesus folgt, dem hast du eine Wohnung im Himmelreich versprochen. Egal wie es dort ist, es wird dort keine Tränen mehr geben. Dank dafür. Amen

Das einsame Pferd

Jahrelang stand es auf dem selben Fleck und sah aus dem Fenster
Von außen immer das selbe Bild, ein Pferdekopf in einem Rahmen.
Doch was das Pferd alles beobachtete, wusste keiner
Da waren die Nachbarn, die jeden Samstag die Straße kehrten
einmal war es die Mutter, dann die älteste Tochter und jahre später die Jüngste.
Dann war da noch in der Bauernfamilie eine Großmutter und ein Großvater. Sie wohnten gegenüber von dem Bauernhof im Austragshäuschen.
Sie kannten das Pferd schon lange und das Pferd kannte auch sie und es wusste, dass sie im Krieg viele fremde Leute auf dem Hof hatten, die mithalfen.
Einen Rossknecht hatten sie auch, der fuhr mit den Pferden aufs Feld. Das Pferd erinnerte sich, wie schön das damals war, wenn sie auf den Äckern nebeneinander warteten. Sie konnten sich riechen.
Wenn es dann nach hause ging, dann hatten sie einen Wagen voll Kartoffeln oder Getreide manchmal Heu oder Stroh zu ziehen. Die Nachbar-Pferde waren zu zweit eingespannt aber das einsame Pferd war alleine, weil sein Bauer weniger Ackerland hatte.
Einmal hörte das kleine Nachbarmädchen, dass die Bauersleute vom einsamen Pferd keine Kinder bekommen konnten und darüber traurig waren. Fast jeden Abend hörte es den Bauern schreien und manchmal schlug er auf die Tiere ein. Das Pferd hatte Angst vor seinem Herrn, darum blieb es ganz ruhig stehen, wenn er hinter ihm vorbei ging und manchmal am Abend, wenn er gut gelaunt war, nach seiner mühsamen Arbeit, machte er das Pferd los und es durfte im Hof herumspazieren. Das sah die kleine Tochter des Nachbarn, die groß wurde und später eine Geschichte über das einsame Pferd schrieb.

Schöpfungsbericht

1. Mose 1,2 

Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.

Der Schöpfungsbericht aus der Bibel
gelesen von I. Witt

21 Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt 22 in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht, 23 wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und fest bleibt und euch nicht abbringen laßt von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt, das verkündigt worden ist in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, und dessen Diener ich, Paulus, geworden bin. Kolosser 1, 21…