Adipositas

Adipositas?
Was ist denn das?
Das hat etwas mit dickem Leib zu tun,
achso, ich dachte schon mit Schuhen.

Nein, du meinst vielleicht Adidas,
ja stimmt, da sagst du was.

iwi

Das kleine Nichts

Das kleine Nichts lebte unter den Menschen, die allesamt etwas waren.
Gerne hätte es mit ihnen gespielt, doch wenn sie es bemerkten, vertrieben sie es.
Lange dachte es nach und wurde immer trauriger.

Da sprach Gott – Du hast auch ein Recht zu leben!
Ein lebenserneuernder Zuspruch.

iwi

Aufgepasst

Jetzt ist die Zeit
wo einer schreit:
Jesus kommt bald,
bevor ich werd alt.

Jetzt ist die Zeit
wo keiner schreit:
Das Böse vergeht
das Gute besteht.

Jetzt wird es Zeit,
für die Ewigkeit.

iwi


Selbstverwirklichung

Vom Glauben ist sie abgefallen,
Sie hatte nun genug von allem.

Entscheidet sich zur Therapie
hier ist nur eines wichtig: SIE

iwi

Der Terrorist

Er hat sich in die Luft gesprengt
Sein Blut ist mit dem Schutt vermengt.

Seine Seele brennt im Feuer,
der Sohn war seiner Mutter teuer.

Es reut ihn jetzt, den Terrorist,
wie gerne wäre er jetzt Christ.

Die sitzen im Paradies und warten,
Gott wird erneut mit ihnen starten.

Er sieht sie im Geiste auferstehen,
wenn sie Jesus kommen sehen.

Vom Alptraum erwacht der Terrorist,
entscheidet sich: ‚Ich werd´ jetzt Christ!


iwi

Maja geht ihren Weg

Maja war in eine Familie hineingeboren, die gläubig war. Sie musste jeden Sonntag in den Kindergottesdienst gehen und hörte viel vom Wort Gottes. Sie fand ihr Leben mit der Zeit eingeengt und langweilig.

Als sie lesen konnte, besorgte sie sich Bücher, die nichts mit Gott zu tun hatten. Diese fand sie spannender. Dort pulsierte das Leben, ganz im Gegensatz zu ihrem eigenen Dasein. So dachte sie daran ihre Familie und Gemeinde zu verlassen und tat es auch.

Nun war sie ganz alleine. Sie suchte nach Hilfe und fand sie zunächst in einer Therapie. Dort lernte sie herauszufinden, was sie glücklich macht…

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Das widerspenstige ICH

Das kleine ICH bemerkte, dass es Reaktionen auslöste. Es konnte durch sein Verhalten Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ganz oft wurde es aber nur beachtet, wenn es böse war. Das ICH wurde sehr traurig über seine Situation und es half ihm nur, dass es während seines Heranwachsens äußerlich schöner wurde.

So waren die DUs, die ihm begegneten plötzlich aufmerksam und freundlich. Das tat dem ICH sehr gut und es begann seine Schönheit zu lieben. Da kam ein DU, welches das schöne ICH verführte. Das DU wies auf körperliche Mängel hin, denn ihr gemeinsames DUICH hatte Spuren hinterlassen. Es folgten Erniedrigungen und das ICH wurde immer trauriger.

Das gefiel dem Obersten DU nicht. Es sprach ins Herz des ICHs.

„Du bist mein Kind und hast auch ein Recht zu leben!“

Jetzt war das ICH gerettet

Das Ferkelchen

Es war einmal ein kleines Ferkelchen, das nicht bei seiner Mutter sondern in der Holzkiste unter dem Ofen der Bäuerin aufwuchs. Es war da schön warm darum schlief es viel. Von den Bauerskindern wurde es immer wieder herausgenommen und geherzt. Es roch gut und grunzte aufgeweckt. Mit dem Rüsselchen, das aussah wie eine kleine Steckdose, schnüffete es überall. Es war frech und lustig.

Als das Schweinchen größer wurde, hatte es keinen Platz mehr in der Holzkiste und es wurde zu den andern Schweinen in den Stall getan. Dort hatte es Angst, weil es von den andern geärgert wurde. Es schmerzte, wenn es verhöhnt wurde. So wollte es nur noch zurück in die schöne warme Holzkiste aber das ging nicht mehr.

Es musste sich also etwas einfallen lassen, dass die Geschwister es in Ruhe ließen. Da machte es Kunststücke, wackelte mit den Ohren und tat so als würde es singen, schlug Purzelbäume und streckte sich wie eine Eiskunstläuferin mit einem Bein nach hinten und drehte Pirouetten, wie es das von der Holzkiste aus im Fernsehen sah.

Das Schweinchen kam dann bald zum Filmteam für Tiere.
Was mit den andern passierte, bekam es nicht mehr mit.

@ingewitt

Besuch bei der Vielfalt

Die Einfalt war einst bei der Vielfalt eingeladen. Dort sahen ihre Augen und hörten ihre Ohren soviel Neues, dass sie am Abend ganz durcheinander war und nicht einschlafen konnte.

Sie dachte an die Prachtkleider, die goldenen Bilderrahmen, die wertvollen Steine und den glänzenden Fußboden, an das süße Essen, so dass es ihr sogar im liegen schwindelig wurde.

Es vergingen einige Tage und die Einfalt wurde krank. Da besuchte sie die Vielfalt. Sie brachte ein Buch mit, das sie nicht verstand. Einfalt las seit Jahren darin und es beunruhigte Vielfalt, dass sie nichts damit anfangen konnte.

Die Freude darüber ließ das Weh der Einfalt schwinden und sie bekam neue Kraft. Jetzt konnte sie von der Vielfalt Gottes erzählen. Vielfalt und Einfalt trafen sich zukünftig um in dem guten Buch zu lesen. Ihre Freude daran verband sie und ..

Gott segnete sie mit Seiner Liebe.

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@ingewitt