21 Oktober 2026

Wir mussten mangels einer Spülbürste gestern zum Einkaufen in das schöne Kaufhaus vor Ort.
Erst an der Kasse bemerkte ich den Preis… zu spät.

Draußen waren die Vorarbeiten für den winterlichen Eislauf- Platz

Dann kam die große Überraschung nach einem kleinen Spaziergang durch die wunderbaren Anlagen
Denn… als wir im Lesesaal des großen Kurhauses angekommen waren und schon mal die Zeitung lasen, die wir zuhause nicht haben, hörte ich Musik und als ich Klatschen hörte, wusste ich, hier wird getanzt. Der Musik folgend standen wir vor dem großen Kursaal umgebaut zu einem Tanz-Cafe. Die Dame am Eingang wollte unsere Kurkarten sehen und wird durften kostenlos teilnehmen.

Als ich die Tische betrachtete, ging ich zu einem bereits besetzten Tisch und fragte, ob wir uns dazu setzen dürften. Das Ehepaar aus der Eifel freute sich und lud uns herzlich ein. Wir holten uns eine Flasche Wasser und ein Glas Rotwein und tanzten sogar. Ich wollte einfach ausprobieren, ob ich mit meiner angeschlagenen Rückenmuskulatur ein paar Schritte mitmachen konnte. Peter war so freundlich… Er erkundigte sich, ob ich Schmerzen hätte, und ich antwortete, dass es mir ähnlich wie meinem Vater gehe, der stets sagte: „Beim Tanzen tut mir nichts weh.“ Wir lachten herzlich über dieses wunderbare Geschenk Gottes, das immer wieder überraschende Momente des Guten, Schönen und Angenehmen bereithält.

Leider war das Fotografieren dort nicht gestattet, so unsere Tischnachbarn und die Veranstaltung findet jeden Dienstag statt – eine Information, die in keinem Prospekt vermerkt war. Der Musiker aus Österreich bot eine hervorragende Darbietung. Am Abend ging Peter alleine ins Kino, da ich schon zu müde war. Ich sah mir noch die Nachrichtenvideos aus Paris und Mailand an. Es kommt überall zu Spannungen und Konflikten durch zunehmende Migration. Es passt der heutige Zufallsvers: Ihr seid begierig und erlangt’s nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft; ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet. Jakobus 4:2

Der Film

„Spaziergang nach Syrakus“ ist ein deutscher Film von Lars Jessen mit Charly Hübner in der Hauptrolle. Er erzählt die Geschichte des Rostocker Kellners Paul Gompitz, der Anfang der 1980er Jahre in der DDR lebt und einen großen Traum hat: einmal nach Sizilien reisen, auf den Spuren des Schriftstellers Johann Gottfried Seume.

Das Problem: Die DDR erlaubt ihm keine Ausreise. Deshalb bereitet Paul über Jahre heimlich eine Flucht vor. Dabei geht es ihm nicht darum, seine Heimat zu verlassen. Er möchte die Welt sehen und danach wieder zu seiner Frau Anne und nach Rostock zurückkehren. Diese ungewöhnliche Mischung aus Freiheitssehnsucht, Heimatverbundenheit und Liebe bildet das Herz der Geschichte.

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen persönlicher Freiheit und den Beschränkungen des DDR-Systems. Zugleich ist er ein Roadmovie und eine berührende Liebesgeschichte.

Urlaub in Bad Füssing

Es ist inzwischen fast zehn Jahre her, dass wir zum ersten Mal mit dem Wohnwagen hier ankamen.Mittlerweile besitzen wir einen neuen Caravan, da der alte kaputtging, und ein Jahr ohne Wohnwagen war nicht gerade angenehm. Deshalb haben wir im Januar beschlossen, einen neuen zu kaufen, vor allem, weil ich einen passenden Caravan mit einfacher Ausstattung gefunden habe. Besonders überzeugt haben mich die Anhängerlast und das eingebaute Bett, das gut zu unserem alten Auto passt, obwohl der Caravan eigentlich für Elektroautos ausgelegt ist. Noch bevor die Ausstellung war, machten wir uns auf die Pirsch und erstanden in Günzburg meinem Fast-Heimatort unseren NEXT – wir hatten nun weniger Geld auf dem Konto aber etwas, das unsere Lebensqualität steigerte.

Innerhalb eines Monats unternahmen wir gleich zwei Kurzurlaube, um das neue Gefährt auszuprobieren. Den ganzen Sommer über diente es als kleine Oase im Garten, in die ich mich zurückzog, um zu schreiben oder einfach auszuruhen. Einmal bot es sogar einer Glaubensschwester einen erholsamen Platz. Jetzt zeigt es sich besonders als komfortables Feriendomizil mit viel Stauraum für alle Utensilien.

Die erste Anlaufstelle ist immer das chinesische Lokal in der Lindenstraße – das Essen eine Wucht.

Der erste Tag ist nun vorbei, und auch die zweite Nacht liegt bereits hinter uns. Nach einem so schönen Filmerlebnis gestern gibt es viel zu besprechen. Peter war besonders überrascht, als er die Programme von Bad Füssing durchstöberte – wirklich ein hochwertiges Angebot. Wir planen, noch weitere Filme anzusehen und darüber zu berichten. Momentan übt Peter, mit dem CI auf Englisch zu sprechen. Er sagt gerade: „I am 74 years old and I like cycling…“ Das CI antwortet: „That’s wonderful, Peter! Cycling is a great hobby…“



Wir sind beide sehr einfallsreich, wenn wir nichts zu tun haben, stellten wir fest. Und das ist lustig.

Im Kino gewesen

Wir sahen gestern Abend den Film „Alte Liebe“ an. Es hat uns einiges zum Lachen gebracht. denn wir konnten uns gut damit identifizieren. Vor einer Woche hatten wir auch den 41. Hochzeitstag. Sehenswert für alle, die über 40 Jahre verheiratet sind.

KI beschreibt den Film so:
Der Film Alte Liebe von Regisseur Andreas Dresen erzählt die berührende Geschichte eines Ehepaares, das nach mehr als vierzig gemeinsamen Jahren vor der Frage steht: Was bleibt von einer Liebe, wenn der Alltag zur Gewohnheit geworden ist? Lore und Harry kennen einander in- und auswendig, und doch merken sie, wie viel Ungesagtes zwischen ihnen steht. Die bevorstehende Hochzeit ihrer Tochter bringt lange verdrängte Gefühle und alte Verletzungen an die Oberfläche.

Mit feinem Humor, großer Menschlichkeit und ohne falsche Romantik zeigt der Film, dass Liebe kein fertiger Zustand ist, sondern ein Weg des immer neuen Aufeinander-Zugehens. Im Mittelpunkt stehen nicht die Gefühle der ersten Verliebtheit, sondern Treue, Enttäuschung, Versöhnung und die Frage, ob es auch im Alter noch möglich ist, neu anzufangen.

Alte Liebe macht Mut: Solange Menschen bereit sind, einander wirklich zuzuhören, ist es für Veränderung und neues Vertrauen nie zu spät. Gerade darin liegt die besondere Schönheit dieses Films.