iwi-lyrik

Maus im Haus

Gestern haben wir im Küchenschrank, dort wo der Müll steht, erste Anzeichen entdeckt: kleine schwarze Köttel. Beim Frühstück hörten wir dann Geräusche und öffneten den Schrank, doch die Maus blieb unsichtbar. Nachdem wir die Blende unten entfernt hatten, flitzte sie ins Wohnzimmer. Den gesamten Tag über blieb die Suche erfolglos.

Heute Morgen fanden wir auf der Küchenanrichte ein angeknabbertes Hanuta mit einem Loch und neuen Kötteln – die Maus war also wieder auf Tour. Türe geöffnet und Hanuta auf den Terrassen-Boden gelegt … husch husch draußen war sie… ob ich das richtig gesehen habe? Es könnte auch eine Wunschvorstellung gewesen sein. Mal sehen, wie es weitergeht.

Aufgewacht in der Nacht

Aufgewacht
in der Nacht
nachgedacht.
Was wird es werden
auf dieser Erden.
Überall Streit
Ungerechtigkeit.
Gott wird entscheiden
ich will vermeiden
dass ich richte
macht ER ja
das Böse
zunichte.

iwi


Ein Fußball-Sommer

Wenn man wie ich nur mit Söhnen und einem Mann im Haus lebt, kommt man zwangsläufig nicht umhin, sich für ihre Interessen zu begeistern – schließlich ist Weltmeisterschaft. Mir fällt auf, dass immer mehr Länder teilnehmen wollen, und das scheint auch die Dauer zu verlängern, denn früher kam es mir bei weitem nicht so lang vor wie heute.

Je mehr Teilnehmer, desto mehr Spiele – das ist ja klar. Damit ich den Sommer nicht allein mit meiner Familie im Haus verbringe, muss ich mich dafür interessieren, denn nur so kommt es zu Gesprächen. Heute zum Beispiel war ich sogar die Erste, die am Morgen ein Fußballspiel ansah, während die anderen noch schliefen. Die Schweiz hat gegen Algerien 2:0 gewonnen – ein ausgeglichenes, schönes Spiel ohne viel Spektakel.

Nebenbei bemerkte ich, dass die Angler zum Anfüttern kamen, und nach längerer Zeit reichte ich wieder einmal das „Tägliche Brot“ – freudig gelesen und angenommen. Ich wünschte noch einen gesegneten Tag und betete dafür, dass der Glaube in uns allen wachse. Möge Gott uns bewahren und beschützen, besonders den Menschen, der schon so viel Leid erfahren hat.

Heute haben wir nur 18°C – das ist eine Wohltat, nach den heißen Tagen davor. Es hat geregnet und dafür möchte ich Gott danken, denn ich betete um Gnade und mehr „Hilferufe“ zum Himmel auch gerade von den Bauern, die es sehr nötig haben für ihre Existenz. Ich vergesse nicht, dass Gott sie dazu gebraucht um uns alle zu ernähren. Möge der Herr unser Land und die Bauern weiter segnen und bewahren, ihnen gute Arbeitskräfte zur Verfügung stellen, die dann auch ein gesegnetes Leben führen können.

Danke HERR, dass Du unsere Herzen kennst und weißt was wir brauchen. Segne unseren Tag. Amen