Aus dem Buch der Weisheit
Falschheit wohnt im Herzen derer, die Böses schmieden; die aber zum Frieden raten, haben Freude.
Sprüche 12,20
Den Gerechten wird kein Übel treffen, aber die Gottlosen werden voll Unglück sein.
Sprüche 12,21
Zu jedem Vers kann man sich viele Gedanken machen und sein Herz prüfen. Doch in den Psalmen von Asaf fällt auf, dass er bemerkt, wie die Ungläubigen scheinbar mehr Glück haben als die Gläubigen. Was ist nun richtig?
Beides! Denn es kommt auf die Perspektive an. Gestern sprach ich davon, dass es zwei Arten von Leben gibt: ein irdisch ausgerichtetes und ein geistliches Leben. Letzteres dürfte den Blick auf die ersten beiden Verse prägen, da sie die Weisheit enthalten, dass Gottes Wege die richtigen sind.
In Kapitel 12 des Weisheitsbuches findet man viele Ratschläge, die helfen, das Leben gut zu gestalten, und die uns zu einem gottgefälligeren, geistlichen Leben anleiten. Darum brauchen wir auch Mitmenschen – die Bibel nennt sie Brüder und Schwestern –, die gemeinsam mit uns im Glauben vorankommen und wachsen. Im Bibelkreis fällt auf, wie sich jeder aneinander reibt und dabei weiterentwickelt. Diejenigen, die fernbleiben, wollen keine geistliche Entwicklung, die, die bleiben, hingegen schon. Eine interessante Beobachtung, oder? Es geht also nicht um dich und mich aus egozentrischer Sicht, sondern um Gottes Willen, den wir zu tun erbitten.
„Dein Wille geschehe“ ist ein bedeutender Akt, die Seele in Gottes Hand zu legen. Ein Schritt der Demut, der verändert und zum Guten führt.
Hab einen gesegneten Sonntag
Ein Lied zur Ermutigung im Glauben (Text von Inge Witt – Musik Suno)