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Hat Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne…

Römer 9 ist Paulus’ großes Kapitel über Gottes Freiheit, Erwählung und Barmherzigkeit. Es ringt mit der Frage, warum nicht alle aus Israel den Messias erkennen – und zeigt zugleich, dass Gottes Handeln immer größer ist als menschliche Erwartungen.

Zentrale Gedanken
Gottes Erwählung ist frei
Paulus erinnert an Abraham, Isaak, Jakob: Nicht menschliche Abstammung entscheidet, sondern Gottes Ruf.
„Nicht die Kinder des Fleisches sind Gottes Kinder, sondern die Kinder der Verheißung.“

Gott bleibt gerecht, gerade weil er frei ist
Die berühmte Linie:
„Wen ich begnadige, den begnadige ich.“
Paulus betont: Gottes Barmherzigkeit ist kein Automatismus, sondern ein lebendiger Akt.

Der Töpfer und der Ton
Ein starkes Bild: Gott formt Gefäße zu unterschiedlichen Zwecken.
Es geht nicht um Willkür, sondern um die Freiheit des Schöpfers, Heilsgeschichte zu gestalten.

Israel und die Völker
Paulus ringt: Warum erkennen viele Juden den Messias nicht?
Antwort: Gottes Weg führt durch ein „Rest“-Motiv – ein kleiner Teil bleibt treu, und zugleich öffnet sich der Weg für die Völker.

Das Ärgernis des Steins
Christus ist der „Stein des Anstoßes“:
Wer sich an ihm festmacht, wird nicht zuschanden; wer ihn verwirft, stolpert.

Israel ist der Zeuge Gottes in dieser Welt und jeder bekehrte Christ, der Jesus folgt.

Die Sicht Gottes auf die Menschen

Gott sieht nicht, um zu richten, sondern um zu finden.

„Euer Werk ist nicht vergeblich im Herrn.“ (1 Kor 15,58)

Mal ehrlich, sieht Gott nicht mehr Schlechtes als Gutes bei den Menschen auf Erden?
Die Begierde führt uns eigene Wege und weg von Gott. Das ist auch das Ziel des Widersachers, der viele Namen hat. Er kennt die Schwachstellen nur zu gut und nutzt sie – vor allem durch das Bedürfnis nach mehr Ruhm und Geld.
Gott täglich um Bewahrung zu bitten ist ein Gebet, das Jesus mitgeben hat, das „Vaterunser“ Es wird oft nur heruntergeleiert, was schade ist, denn mit Herz und Verstand gesprochen dringt es in unsere Seele und beruhigt sie, ja lässt uns handeln, wie z. B. zu vergeben, damit uns auch vergeben wird.

Der rettende Glaube ist der an den HERRN Jesus Christus, der unsere Sünde auf sich genommen hat, der sie abbezahlt hat mit seinem Blut und der nach seiner Auferstehung alle Macht im Himmel und auf Erden bekam. Heb 1, 1-4. Jesus lässt seine Nachfolger nicht im Stich und führt uns zum ewigen Ziel, nämlich der Seligkeit der Seelen.

Lies dazu das Gleichnis vom Reichen Mann und Lazarus.(Lukas 16, 19-31)

Urlaub für den Kopf

Im Urlaub schaltet der Kopf ab.
Keine Termine, kaum Aufgaben – nur Licht, Wasser, Wärme und eine Gelassenheit, die sich wie ein stiller Segen über die Tage legt.
So sehr löst sich alles, dass ich sogar vergesse, meinen Arzt zu kontaktieren, der doch wollte, dass ich mich nach der MRT sofort melde.
Erst als eine Freundin fragt, wie es mir geht, erinnere ich mich.
Nun ist alles nachgeholt. Termin gebucht.


<.°))) ><