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Bleibt Jesus, der König der Juden auf ewig?

2. Samuel 7,12–14 – Gott verheißt David einen Nachkommen, dessen Königtum „für immer“ bestehen soll.

Die Verheißungen erfüllten sich, doch man hatte einen mächtigen Herrscher als König erwartet, nicht ein Kind, das zudem von einem unverheirateten Paar geboren wurde. Trotzdem kannte Herodes die Prophezeiung durch die drei Weisen aus dem Morgenland, die das Kind ausfindig machen sollten, doch sie ahnten, dass es für den Messias gefährlich werden könnte. Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, denn sie kehrten nicht zu ihm zurück, wurde er sehr zornig und ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten.

Noch eine Bemerkung zum ewigen König der Juden:

Jesaja 9,5–6 – Der kommende Messias herrscht „auf dem Thron Davids … von nun an bis in Ewigkeit.

Auf die Frage des Pontius Pilatus: bist du der König der Juden, antwortete Jesus – DU SAGST ES (Markus 15, 2)

Noch eine Verheißung zum ewigen König der Juden:

Lukas 1,32–33 – Der Engel sagt über Jesus: „Er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein.“


Die Frage ist heute: Werden die Juden ihren König anerkennen? Da Jesus auferstanden und lebendig ist, können sie – ebenso wie die Bekehrten aus den Nationen – mit ihm einen Bund schließen, durch die Erkenntnis des Heiligen Geistes, der in jedem wirkt, der über seine Sünden Buße tut.




Der rote Faden der Bibel

Durch die ganze Schrift zieht sich ein Muster:

  • Gott schützt sein Volk.
  • Gott greift ein, wenn andere ihm schaden.
  • Gott richtet die Feinde Israels — nicht aus Nationalismus, sondern aus Bundestreue.


Joel 4,2

Gott hält Gericht über die Völker, „weil sie mein Volk zerstreut und mein Land geteilt haben.“

1. Mose 12,3

„Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen.“ Grundsatzwort Gottes an Abraham — und damit an sein Volk. Wer Israel schadet, stellt sich gegen Gott selbst.

Sacharja 2,12 (Luther: 2,8)

„Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an.“ Ein extrem starkes Bild: Angriff auf Israel = Angriff auf Gottes empfindlichsten Punkt.

Gott stellt keine Bedingung an dich

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat: Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1 Johannes 4:16

Manchmal frage ich mich, wie andere mich sehen, weil ich oft höre, dass ich nicht den Erwartungen entspreche, die Menschen an mich als Christin haben. Die einen denken ich muss zu allem JA sagen. Die anderen denken, dass ich nur denen helfe, die sich auch für den Glauben interessieren. Im Grunde mache ich einfach das, was Gott mir vor die Füße legt. Gott zu dienen bedeutet, seinem Willen zu folgen und zu verstehen, dass er uns liebt und nur das Beste für uns möchte.

Auch im Alter noch Gott dienen, heißt auch für die zu beten, die ihre Verantwortung an uns abgeben wollen. Frei zu sein für das, was wir noch können und wozu Gott uns braucht. Fürbitte ist immer möglich.