Gedanken, die den Tag in Gang setzen

Wir haben zwei Augen und jeder hat wohl als Kind schon ausprobiert, wie es ist, wenn man ein Auge zuhält. Es fehlt einem der Blickwinkel des anderen Auges und die Fähigkeit Entfernungen zu erkennen.

Beim Schleiferl-Turnier im Tennisverein, haben wir früher mit einem zugebunden Auge sehr oft danebengeschlagen, was zu großem Gelächter der Beobachter führte. Es ging ja um nichts.

Ähnlich geht es mir mit den Impfgegnern. Sie haben den Blickwinkel für die Hilfe verloren und sehen nur mit dem Auge, welches die Gefahr sieht. Die Wahrnehmung sowie der Weitblick sind dadurch stark eingeschränkt.

Ich kann darüber nicht lachen, denn hier geht es nicht nur um ein Schleiferl-Turnier, sondern um unser aller Leben.

Ein blindes Auge kann nicht mehr sehend gemacht werden.
Aber man kann die Hände von den Augen nehmen.


Das Kind

Das Kind ist hilflos und hungrig zugleich,
hat es gute Eltern, wird sein Leben reich.

Ist das Kind den Eltern egal,
wird der Lebensweg sehr schmal.

Darin liegt die Chance des Lebens,
der breite Weg soll sein vergebens.

Welcher Weg führt hin zum Ziel,
das man gern erreichen will?

Jesus nach, das ist der Weg,
das Kreuz, es ist der Himmelssteg.

iwi


Aus dem Betbuch für Kleinkinder


Du bist nur Gast auf Erden


Singen ist des Menschen Ausdruck über die Freude am Leben, das Gott ihm gab.
Wer keine Freude mehr hat, der singe. Das Lied tröstet uns über die Welt hinweg und führt uns in eine wunderbare Hoffnung

Das Sternsinger-Mädchen

Ein Mädchen das ging folgenschwer
dem vertrauten Pfarrer hinterher.
Er fragte: “Hast du für dich Geld genommen?“
„Ja, ich hab 2 € von der Tante bekommen!“

„Das ist Diebstahl, der Mutter Kirche“, meinte der,
die 14 jährige bekam Angst, ihr wurde ganz schwer.
Er würde aber darüber schweigen,
würde sie die Nacht über bleiben.

Danach hat sie sich vorgenommen,
„Ich folge nie mehr einem Frommen.“
Erzählte alles der Seelsorgerin im Netz,
die betete mit ihr, das befreite sie jetzt.

Großfamilie

Vier fünf Kinder oder sechs,
sehr viel Arbeit ohne Hetz.
Essen machen, Wäsche waschen,
Arbeit mit total viel Sachen.
Mutter schickt uns stets zum Bäcker,
wir holten Brot ohne Gemecker.
Milch wegbringen, Babys fahren,
ja so war´s  vor vielen Jahren.
Zu Mittag waren wir meist zehn,
das konnte ohne Technik gehen.
Großmutter schälte die Kartoffeln,
Tante filzte uns Pantoffeln.
Die Kleider waren alle aus Wolle,
neu kleiden spielte keine Rolle.
Die Kinder mussten stets was tun,
doch hatten sie auch Zeit zu ruhn.
Gerne denk ich an die Zeit
gerade wo ich alt bin heut.
Erfüllt mich ein Geborgensein,
bin ich im Geiste noch daheim.

Abschied von der Mutter


Ich bin noch einmal heim gefahren,
wohne weit weg, seit einigen Jahren.
Hab der Mutter noch Adieu gesagt,
und sie nach der ewigen Heimat gefragt.
Ob sie denn wisse wohin sie ginge,
wenn die Kopfoperation misslinge.
Durch die Medikamente ganz entspannt,
sagte sie: „Nachhaus in Vaters Land.“
Wir beteten noch und ich fuhr dann fort,
sie winkte mir, bis zur Ampel dort.
Seh´ sie noch stehen, wie ein unschuldig Kind,
dafür ich keine Worte mehr find.
Meine Tränen die rollten wie Bäche hervor,
ich hatte noch ihre Worte im Ohr.
„Warte noch… ich begleite dich“,
das war bewegend und schön für mich.
Hab das Bild noch, wie sie da stand,
bis aus dem Blick sie schwand.


Nachhilfestunde

Ich habe keine Mutter
Jeder Mensch hat eine Mutter
Nein, wir haben keine Mutter
Wir haben nur einen Vater
Du hast doch gerade geschrieben
Mama und Papa –
schreibe doch weiter – sind meine Eltern
Nein ich habe nur Papa
Schon, aber Mama und Papa bleiben deine Eltern auch wenn sie nicht mehr zusammen sind. Das ist bei vielen Kindern so, dass sich die Eltern getrennt haben, weil sie sich nicht mehr verstehen.

Sie schreibt es nicht!

Ich lese aus Max und Moritz vor.
Das mag sie.
Solange will ihr Mutter sein.