iwi-lyrik

Heimat

Identität beginnt mit der Stellung in der Heimat
Ein schöner Artikel wurde mir heute zugesandt von einer Sandkastenfreundin.
Sie ist eine echte Bachhaglerin. Wir haben uns erst vor ein paar Tagen beim Klassentreffen getroffen.

Als ihre Eltern ihren Bauernhof aufgaben und das Wirtshaus neben der Kirche kauften, war ich als Kind schon ein wenig neidisch. Sie bekam gleich viele Aufgaben, die sie mit Bravour erfüllte. Das wäre auch mein Ding gewesen. Als gelernte Fleischverkäuferin war sie jeden Mittwoch und Samstag in einem kleinen dazu ausgebauten Verkaufsraum tätig, wo ich bereits als viel zu früh verheiratete junge Mutter meine Produkte kaufte. Ingrid heiratete dann ihren Schwarm, den Werner, der ein nicht weit entferntes Lebensmittelgeschäft erbte, indem sie bis zu seinem Tod die Hauptrolle spielte. Als Bürgermeisterin war sie wieder in ihrem Element und nun wünsche ich Ingrid, dass sie im Alter, ein ebenso erfülltes Leben führen kann, was ja ihre Reise nach Südafrika, von der ich schöne Bilder zu sehen bekam, bestätigt.

Möge Gott all meine alten Freunde segnen.

In der Ruhe liegt die Kraft, gut, dass wir dazu jetzt Zeit haben.