Zuerst schrieb ich an einen Glaubensbruder, der heute Geburtstag hatte. Ich selbst hätte Namenstag, doch den feiere ich nicht; außerdem wird er bei Cordula gefeiert, während ich Inge heiße. Meine Mutter und ich trugen denselben Namen, und darauf war ich stolz, da es das Einzige war, das mich mit ihr verband. Sonst hatten wir keine gute Beziehung, und warum, habe ich nie herausgefunden. Erst später erzählte sie mir, dass ich ungewollt war und sie mich beinahe abgetrieben hätte, wäre es ihr nicht zu riskant erschienen. Dieses Gefühl begleitete mich immer, doch als Gott mir ins Herz sprach: „Du hast auch ein Recht zu leben“, wusste ich, dass ER die eigentliche Autorität in meinem Leben war und auch zuständig für mein Wohlergehen. Ich bekehrte mich und seitdem bin ich ergriffen von Seiner Liebe und Fürsorge.
Zurück zum HEUTE: Nach einer regnerischen Nacht klarte das Wetter allmählich auf. Anfangs wusste ich nicht, was ich unternehmen sollte, doch dann fiel mir ein, dass im Wohnwagen noch nicht gekocht worden war. Voller Freude machte ich mich ans Werk. Ich holte den Miniofen hervor, durchstöberte den Kühlschrank und bereitete einen Auflauf mit Blätterteig zu. Die Gemüsefüllung bestand aus Paprika, Zwiebel, Hirtenkäse, Kohlrabi und Käse – es schmeckte hervorragend. Den restlichen Blätterteig verarbeitete ich zu kleinen Apfel-Blaubeeren-Törtchen, die aussehen wie gekauft, und servierte sie als Nachspeise zusammen mit Kaffee. Anschließend übten wir unser Englisch mit der KI, was sehr unterhaltsam war. Auch Caraoke sangen wir, während die Gerichte im Ofen fertig wurden. Peter hatte natürlich wieder viele Ideen. Die KI lobte meine Aussprache und ich erzählte freiweg, was wir machen. Sie half mir bei der Korrektur und dem Wortschatz: Dass der Blätterteig „puff pastry“ heißt, weiß ich jetzt auch.
Als wir die Tür zum Lüften öffneten waren gleich wieder unsere Katzenfreunde da.



Katzenbesuch von Tobi und Miezi

Abendkonzert in der Christuskirche

Der Psalm 27 wurde gelesen – ein wunderbarer Psalm
Psalm 27 ist ein Psalm Davids und gehört zu den stärksten Vertrauenspsalmen der Bibel. Sein zentrales Thema lautet: Gott ist mein Licht, mein Heil und mein Schutz. Darum brauche ich mich nicht zu fürchten.
Kerngedanken: Vertrauen statt Angst: Selbst angesichts von Feinden und Bedrohungen bleibt David zuversichtlich.
Sehnsucht nach Gottes Nähe: Das Wichtigste ist für ihn, „im Haus des Herrn zu wohnen“ und Gottes Gegenwart zu suchen.
Gebet in der Not: Der Psalm verschweigt die Angst nicht, sondern bringt sie offen vor Gott.
Hoffnung und Geduld: Er endet mit der Einladung: „Harre des Herrn! Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!“ (Psalm 27,14)
Christus ist unser Friede. Epheser 2,14
Möge Gott dich segnen, der du das liest. Amen