24. Oktober 2026

Urlaubsgedanken

Der letzte Urlaubstag lädt zum Rückblick ein, und gleichzeitig denken wir schon wieder an unser Zuhause, auf das wir uns freuen – darauf, die Lieben wiederzusehen, für sie da zu sein und gemeinsam die letzten Lebensjahre mit ihnen zu verbringen. Welch ein Glück, dass bisher alles gut verlaufen ist und wir von Gottes Hand begleitet wurden.

Was auf uns wartet wissen wir nicht, doch eines ist schon zu erkennen. Die Entwicklung der Menschheit eskaliert ins Chaos hinein, denn wo Gottes Ordnungen durchbrochen werden (siehe in diesen Tagen in Großstädten) und der Ungehorsam (Gesetzlosigkeit) zunimmt, kann nichts Gutes auf uns warten. Aber wir können selbst das Gute wählen und tun, ja erbitten.

„Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.“ Johannes 15,7

„Heimsuchung“

Ein starkes Szenenbild, aber zu wenig markante Figuren. Die historische Atmosphäre überzeugte mehr als die Charakterzeichnung.



Eine für mich einzige humorvolle Note brachte der namen- und sprachlose Gärtner mit ins Geschehen, der über alle Generationen hinweg auftauchte.

„Vielleicht war es der Tod“, meinte Peter auf dem Nachhauseweg.
Stimmt eigentlich, denn der ist ja in jedem Leben und in allen Zeiten mit dabei.
Da Schlöndorf und Ziegler (beide über 80) nahe dran sind, mag das eine Rolle gespielt haben.

Die Fotos sind aus dem Internet und von der KI ausgesucht worden

23. Oktober 2026

Aus dem Lehrbuch zur Biblischen Seelsorge von John McArthur

Ermahnung (Paraklesis)

Hat jemand die Gabe der Ermahnung, so ermahne er“ Röm 12,8

„Hat jemand die Gabe der Paraklesis, so diene er in der Paraklesis.“

Wer die Gabe hat, Menschen aufzurichten, zu trösten, zu ermutigen und ihnen Gottes Wahrheit ins Herz zu sprechen, soll diese Gabe treu ausüben.

Paulus beschreibt hier nicht menschliche Leistungen, sondern Gaben, die Gott schenkt. Die Wahrheit dieses Verses liegt darin, dass jeder Gläubige einen Platz und eine Aufgabe im Leib Christi hat.

Gott sieht nicht zuerst die Größe einer Aufgabe, sondern die Haltung des Herzens. Jede Gabe wird erst dann fruchtbar, wenn sie aus Liebe zu Gott und den Menschen eingesetzt wird.

Wer ermutigt, soll aufrichtig ermutigen.
Wer gibt, soll großzügig und ohne Hintergedanken geben.
Wer Verantwortung trägt, soll es mit Fleiß und Hingabe tun.
Wer Barmherzigkeit übt, soll es mit Freude tun.

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Ich möchte nochmal eine Recherche aufgreifen, die mich vor Tagen durch eine Überschrift eines Artikels beschäftigte:
Aus einem Artikel „Droht eine Apokalypse?
„Die 17 größten Gefahren für die Menschheit bis 2100“ berichtet über einen neuen Bericht der Lancet-Kommission, der auf dem World Health Summit in Berlin vorgestellt wurde.

Für diese Leute betet, denn sie ermahnen ohne Gottes Wort und Weisheit, die da sagt:

„Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.“ (Matthäus 24,35)
„Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein nicht geben … Dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen.“ (Matthäus 24,29-30)
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen.“ (Offenbarung 21,1)

22. Oktober

Zuerst schrieb ich an einen Glaubensbruder, der heute Geburtstag hatte. Ich selbst hätte Namenstag, doch den feiere ich nicht; außerdem wird er bei Cordula gefeiert, während ich Inge heiße. Meine Mutter und ich trugen denselben Namen, und darauf war ich stolz, da es das Einzige war, das mich mit ihr verband. Sonst hatten wir keine gute Beziehung, und warum, habe ich nie herausgefunden. Erst später erzählte sie mir, dass ich ungewollt war und sie mich beinahe abgetrieben hätte, wäre es ihr nicht zu riskant erschienen. Dieses Gefühl begleitete mich immer, doch als Gott mir ins Herz sprach: „Du hast auch ein Recht zu leben“, wusste ich, dass ER die eigentliche Autorität in meinem Leben war und auch zuständig für mein Wohlergehen. Ich bekehrte mich und seitdem bin ich ergriffen von Seiner Liebe und Fürsorge.

Zurück zum HEUTE: Nach einer regnerischen Nacht klarte das Wetter allmählich auf. Anfangs wusste ich nicht, was ich unternehmen sollte, doch dann fiel mir ein, dass im Wohnwagen noch nicht gekocht worden war. Voller Freude machte ich mich ans Werk. Ich holte den Miniofen hervor, durchstöberte den Kühlschrank und bereitete einen Auflauf mit Blätterteig zu. Die Gemüsefüllung bestand aus Paprika, Zwiebel, Hirtenkäse, Kohlrabi und Käse – es schmeckte hervorragend. Den restlichen Blätterteig verarbeitete ich zu kleinen Apfel-Blaubeeren-Törtchen, die aussehen wie gekauft, und servierte sie als Nachspeise zusammen mit Kaffee. Anschließend übten wir unser Englisch mit der KI, was sehr unterhaltsam war. Auch Caraoke sangen wir, während die Gerichte im Ofen fertig wurden. Peter hatte natürlich wieder viele Ideen. Die KI lobte meine Aussprache und ich erzählte freiweg, was wir machen. Sie half mir bei der Korrektur und dem Wortschatz: Dass der Blätterteig „puff pastry“ heißt, weiß ich jetzt auch.

Als wir die Tür zum Lüften öffneten waren gleich wieder unsere Katzenfreunde da.

Katzenbesuch von Tobi und Miezi

Abendkonzert in der Christuskirche

Der Psalm 27 wurde gelesen – ein wunderbarer Psalm

Psalm 27 ist ein Psalm Davids und gehört zu den stärksten Vertrauenspsalmen der Bibel. Sein zentrales Thema lautet: Gott ist mein Licht, mein Heil und mein Schutz. Darum brauche ich mich nicht zu fürchten.

Kerngedanken: Vertrauen statt Angst: Selbst angesichts von Feinden und Bedrohungen bleibt David zuversichtlich.
Sehnsucht nach Gottes Nähe: Das Wichtigste ist für ihn, „im Haus des Herrn zu wohnen“ und Gottes Gegenwart zu suchen.
Gebet in der Not: Der Psalm verschweigt die Angst nicht, sondern bringt sie offen vor Gott.
Hoffnung und Geduld: Er endet mit der Einladung: „Harre des Herrn! Sei getrost und unverzagt und harre des Herrn!“ (Psalm 27,14)
Christus ist unser Friede. Epheser 2,14

Möge Gott dich segnen, der du das liest. Amen