„Ich will dich segnen – und du sollst ein Segen sein.“ (1. Mose 12,2)
Segen beginnt immer bei Gott. Nicht bei unserer Kraft, nicht bei unserer Stimmung, nicht bei unserer Fähigkeit, alles richtig zu machen. Segen ist zuerst ein Geschenk, das wir empfangen dürfen – oft leise, manchmal überraschend, immer getragen von Liebe.
Wenn Gottes Nähe unser Herz berührt, verändert sich etwas in uns. Wir werden weicher, wacher, offener. Und aus dieser inneren Berührung wächst etwas, das weiterfließt: ein freundlicher Blick, ein geduldiges Wort, ein stilles Gebet für jemanden, der es nicht einmal weiß.
Segen ist selten laut. Er ist wie ein Licht, das man in der Dämmerung anzündet – klein, aber es verändert den Raum. Er ist wie Wasser, das durch trockene Erde sickert – unscheinbar, aber es bringt Leben hervor.
Jesus sagt: „Aus seinem Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ (Joh 7,38)
Gebet
HERR Du kennst mich und die, für die ich bitten. Du legst mir die Menschen ans Herz. Segne auch mich im Dienst für den Himmelreichbau, der hier auf Erden schon wächst, seit du hier warst. Danke für alles, allezeit. Amen