iwi-lyrik

Aufgewacht und gedacht

Was mache ich heute?
Was ist sinnvoll zu tun?
Wie gehe ich mit andern um?
Bin ich wirklich so, wie man mich haben will?
Wie kann ich mein Verhalten optimieren?
Wem nütze ich heute und wer nützt mir?
Was kann ich besser machen?
Wozu bin ich berufen?

Ob unser Leben Teil eines vorgegebenen Plans ist, hat vielleicht schon ein Schöpfergott bestimmt, der weiß, wofür du lebst. Wer sonst kennt dich und deine Seele so genau und schenkt dir Erkenntnis über das Leben selbst, wenn nicht derjenige, der es erschaffen und ins Dasein gerufen hat? Die Seele steht dabei für das Leben an sich. Der Odem Gottes in dir soll dir helfen zu erkennen, dass du ein erwähltes Kind Gottes sein kannst, aber nicht musst. Deine Aufgabe ist es, dich selbst so anzunehmen, wie du bist – einzigartig und manchmal eigenartig. Gott liebt uns, wenn wir Seine Liebe in Dankbarkeit und Freude erwidern.



Verantwortlichkeit

Als Christ trägt man die Verantwortung, das, was man erkannt hat, weiterzugeben, und es sollte immer mit Gottes Wahrheit übereinstimmen, denn ER ist die Wahrheit, wie Jesus über sich selbst sagte. Bin ich Christ, folge ich Jesus nach und orientiere mich daran, was Er tat. Er heilte – aber kann ich das überhaupt? Ich kann nur auf seine Wunderkraft vertrauen und im Glauben beten, dass ER ein Wunder wirkt. Denn nur ER erreicht die Herzen, nicht ich. Selbst wenn ich nur ein Sprachrohr zu Gott bin, kann mein Gebet erhört werden. Der Glaube wächst wie ein Same, der Spross braucht Nahrung und Gebet. Gehorsam ist es, der den Menschen in seiner Beziehung zu Gott weiterbringt, denn Gottes Willen zu erkennen, hat große Bedeutung im Leben. Man lernt, Verantwortung zu übernehmen und sich gleichzeitig demütig darauf zu verlassen, dass Gott alles besser kann als man selbst. Diese Haltung ist für einen Christen wichtig.

Wieviel Zeit vertust du?

Einmal selbstkritisch darüber nachgedacht?
Noch vor Jahren dachte ich, wie kann man die meiste Zeit am PC sitzen und es nicht merken, wie das Leben an einem vorbei geht… doch es ist für viele zum Alltag geworden, mehrere Stunden im Internet zu verbringen.
Eine Rückbesinnung zu dem, was wir noch vor den Sozial Medias machten, ist heilsam.
Als ich im Krankenhaus lag, dachte ich viel über mein Leben nach und darüber, wie lange das alles noch so weitergehen würde. Dabei kam ich zu dem Schluss, dass ich es wieder mehr mit meinen eigenen Vorlieben und früheren Erkenntnissen füllen möchte. Kurz darauf erschien ein neuer Wohnwagen, den ich meinem Mann schmackhaft machte – perfekt für unseren Kleinwagen.

In letzter Zeit habe ich viel über das Altwerden nachgedacht. Ich sehne mich nach Gemeinschaft mit dem HERRN und seinen Schafen. Was ist schon ein Leben ohne Gemeinschaft? Wir sollten uns im Namen Gottes treffen, um unseren Glauben zu stärken. Viele tun das virtuell, aber dann sitzen wir wieder nur am PC oder vor dem Fernseher. Es ist einfach etwas anderes, wenn wir uns persönlich gegenüberstehen. Oder nicht?

Mal sehen, was ich heute noch mit dem HERRN erlebe.