iwi-lyrik

Aufgabe gläubiger Eltern

Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.

5 Mose 6:6-7

Die christlichen Werte haben wir noch vermittelt bekommen, orientiert an den zehn Geboten. Dort wurde vor allem gesagt, was man alles nicht darf. Dass sie aber wie Räume sind, in denen uns ein gutes Leben versprochen wird, hat man uns so nicht erklärt. Buße tun hieß meist, eine Aufgabe vom Seelsorger zu bekommen, etwa das Vaterunser dreimal zu beten oder sogar den ganzen Rosenkranz, während man in der Kirche saß. Es war also schon peinlich genug, wenn man lange sitzen blieb. Schuldgefühle kamen auf, und bis heute hat die Umkehr einen faden Beigeschmack. Man fühlt sich schlecht, und deshalb wird die Sünde lieber unter den Teppich gekehrt und einfach weitergemacht. Die Kinder sehen bei ihren Eltern keine guten Vorbilder, trotz Kirchgang. Sie sind allesamt abgefallen und bedürfen der Gnade Gottes. Vielleicht bekehrt sich der ein oder andere und wird errettet, was zu wünschen wäre. Doch leider ist der Synkretismus seit Urzeiten verbreitet und kann nicht zum erlösenden Ergebnis führen, das Jesus für uns bewirkt hat. ER ist untergeordnet unter einem Götzenbild Mariens. Jesus ist Gott und nicht seine Mutter. Sie war eine fromme Jüdin und blieb Mensch.
Die Verherrlichung Mariens ist typischer Synkretismus:

Religiöse Mischung: Elemente aus unterschiedlichen Religionen werden kombiniert (z. B. christliche Begriffe mit esoterischen Praktiken). Unklare Grenzen: Die ursprünglichen Lehren verlieren ihre klare Form; Bedeutungen verschieben sich.

Fallen und aufstehn

Es gibt Tage, an denen wir stehen wie ein Baum im Wind.
Und es gibt Tage, an denen wir fallen – hart, unerwartet, beschämend.
Die Bibel verschweigt das Fallen nicht.
Sie kennt Menschen, die straucheln, scheitern, versagen.
Aber sie kennt auch den Gott, der aufhebt.

„Der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf.“
(Sprüche 24,16)

Das Erstaunliche:
Die Bibel sagt nicht, dass der Gerechte nie fällt.
Sie sagt: Er steht wieder auf.
Nicht, weil er so stark wäre, sondern weil Gott ihn hält.

Petrus fällt tief – und Jesus richtet ihn wieder auf.
David fällt schwer – und Gott schenkt ihm einen neuen Anfang.
Paulus fällt zu Boden – und Christus begegnet ihm gerade dort.

Fallen ist menschlich.
Aufstehen ist Gnade.

Manchmal ist das Aufstehen ein leiser Schritt.
Ein Gebet, das kaum hörbar ist.
Ein „Herr, hilf mir“.
Ein neuer Anfang, der noch zittert.

Aber Gott sieht nicht auf die Eleganz des Aufstehens.
Er sieht auf das Herz, das sich ihm wieder zuwendet.

Christus selbst ist den Weg des Fallens gegangen – bis in den Tod.
Und er ist aufgestanden – auferstanden – damit wir nicht liegen bleiben müssen.

Darum dürfen wir sagen:
Ich falle nicht aus seiner Hand.
Ich falle in seine Hand.

Gebet
Danke HERR, dass Du mir schon so oft geholfen hast als ich fiel. Danke, dass ich mir nicht immer etwas gebrochen habe und Du gerade meine Gebete um Bewahrung erhört hast an diesen Tagen. *HERR hilf mir* und du hast mir beim Aufstehen geholfen. Du bist gnädig und barmherzig. Ich liebe Dich, mein gnädiger HERR.
Amen