Gebet am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.
Hebräer 10,35
Der Hebräerbrief richtet sich an Menschen, die müde geworden sind – erschöpft vom Warten, Kämpfen und Aushalten. Ich kannte einen alten Mann, der an einer unheilbaren Krankheit erkrankte, weil er den Glauben verloren hatte. Als ich ihn fragte, warum, sagte er, dass Jesus schon so lange auf sich warten lasse und er nicht mehr daran glaube, dass ER wiederkommt, um die Welt zu richten oder gar die Gemeinde zu entrücken. Er kannte die Bibel und hielt sogar Predigen. Einige davon gab er mir zu lesen. Er war Mormone. Ich erkannte, dass er ohne den Heiligen Geist predigte, denn es waren seine eigenen Gedanken, nicht die eines Menschen, der eine Neugeburt erlebt hatte. Ohne eine geistliche Neugeburt kann man das Evangelium nicht wirklich verstehen – so meine Erfahrung mit denen, die zwar den HERRN anrufen, aber nicht von IHM erfüllt sind, dem, der von aller Sünde erlöst hat. Warum gibt es so viele Religiöse, aber so wenige Wiedergeborene? Weil der Weg, der ins ewige Leben führt, schmal ist und nicht breit wie der, den die meisten gehen. Eine rein äußerliche Frömmigkeit rettet nicht – im Gegenteil, sie führt ins Verderben. Wer meint, dorthin gehen zu müssen, wo sich die meisten Christen versammeln, besonders bei ökumenischen Veranstaltungen, der befindet sich auf dem breiten Weg. Sich in der großen Masse sicher zu fühlen, ist ein Irrglaube. Doch wenn man es schafft, allein mit dem HERRN Jesus im stillen Kämmerlein Gemeinschaft im Gebet zu haben und Buße über das erkannte Fehlverhalten zu tut, wird ER seine Liebe schenken und für den Tag des Gerichts bewahren. Zu den Heuchlern wird er sagen: Weiche von mir, ich kenne dich nicht und zu den Bekehrten: Ich habe dich je und je geliebt.
Nimm Sein Angebot des Evangeliums an, denn ER hat dich mit seinem Blut gereinigt von deinen Sünden.
Von seiner Liebe lebe und erbitte jeden Tag neu um Liebe, Kraft und Besonnenheit.
„Sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.“ Epheser 5,20