iwi-lyrik

Eine Art Tage- und Erinnerungsbuch

Auch wenn wir oft nur Andachten schreiben und uns Gedanken über das Wort machen, fließen doch immer auch unsere eigenen Erlebnisse, Gedanken und Erfahrungen mit ein. Nach Jahren darin zu lesen ist besonders schön, weil man vieles längst vergessen hat. Manches schreibe ich mit der Hand, anderes am Laptop – und wenn ich es mir überlege, bin ich froh, heute zu leben. Darum geht es eigentlich: im Heute zu leben und das Beste daraus zu machen oder von Gott zu erbitten. Wenn wir heute einen Bibelkreis haben und ich mich dafür einsetze, dass andere die Gelegenheit zum Gespräch darüber bekommen, aber der feste Kreis andere Pläne hat, sehe ich darin das Gleichnis von den geladenen Gästen, die alle etwas anderes vorhatten, statt am Fest teilzunehmen. Ein Bibelkreis ist zwar kein Fest, aber er kann zum Fest für unsere Seele werden, wenn wir Gottes Worte in unser Herz aufnehmen und unsere Freude darüber zeigen. Ich freue mich jedenfalls darauf, wenn Jesus bei uns ist – auch wenn wir nur zu zweit oder dritt sind, denn es steht geschrieben: Wo ihr euch in meinem Namen versammelt, bin ich mitten unter euch.

Aufgewacht und gedacht

Was mache ich heute?
Was ist sinnvoll zu tun?
Wie gehe ich mit andern um?
Bin ich wirklich so, wie man mich haben will?
Wie kann ich mein Verhalten optimieren?
Wem nütze ich heute und wer nützt mir?
Was kann ich besser machen?
Wozu bin ich berufen?

Ob unser Leben Teil eines vorgegebenen Plans ist, hat vielleicht schon ein Schöpfergott bestimmt, der weiß, wofür du lebst. Wer sonst kennt dich und deine Seele so genau und schenkt dir Erkenntnis über das Leben selbst, wenn nicht derjenige, der es erschaffen und ins Dasein gerufen hat? Die Seele steht dabei für das Leben an sich. Der Odem Gottes in dir soll dir helfen zu erkennen, dass du ein erwähltes Kind Gottes sein kannst, aber nicht musst. Deine Aufgabe ist es, dich selbst so anzunehmen, wie du bist – einzigartig und manchmal eigenartig. Gott liebt uns, wenn wir Seine Liebe in Dankbarkeit und Freude erwidern.



Verantwortlichkeit

Als Christ trägt man die Verantwortung, das, was man erkannt hat, weiterzugeben, und es sollte immer mit Gottes Wahrheit übereinstimmen, denn ER ist die Wahrheit, wie Jesus über sich selbst sagte. Bin ich Christ, folge ich Jesus nach und orientiere mich daran, was Er tat. Er heilte – aber kann ich das überhaupt? Ich kann nur auf seine Wunderkraft vertrauen und im Glauben beten, dass ER ein Wunder wirkt. Denn nur ER erreicht die Herzen, nicht ich. Selbst wenn ich nur ein Sprachrohr zu Gott bin, kann mein Gebet erhört werden. Der Glaube wächst wie ein Same, der Spross braucht Nahrung und Gebet. Gehorsam ist es, der den Menschen in seiner Beziehung zu Gott weiterbringt, denn Gottes Willen zu erkennen, hat große Bedeutung im Leben. Man lernt, Verantwortung zu übernehmen und sich gleichzeitig demütig darauf zu verlassen, dass Gott alles besser kann als man selbst. Diese Haltung ist für einen Christen wichtig.