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Samstag oder Sabbat

Für viele meiner christlichen Glaubensgeschwister ist der Sabbat heilig. Für mich ist es ein Tag der Gemeinschaft, während in der katholischen und evangelischen Kirche der Sonntag diesen Stellenwert hat. Ganz gleich ist es keineswegs, ob man zu dieser oder jener Gemeinschaft gehört, die wiederum mit der Taufe verbunden ist.

Ich wurde als Baby in meinem Geburtsort Bachhagel getauft, wo auch die Herkunftsnachweise meiner Eltern zu finden sind. Die Kirchen wissen über vieles Bescheid, doch nachdem ich ausgetreten bin, kennen sie meine Glaubenstaufe nicht, die ich nach dem Wort Gottes erlebt habe. Diese fand in einer Freikirche statt, die bibeltreu wirkt, nachdem ich mich bekehrt hatte. Die Bekehrung war ein besonderes Erlebnis – durch das Gebet wurde ich von Sünde befreit und auch seelisch geheilt. Manchmal spürt man die Wunden noch, aber zu wissen, dass Gott einem nichts mehr vorwirft, ist eine große Erleichterung. Hätte er sonst seinen Sohn gesandt, wenn nicht zur Sündenvergebung? Ich habe das Evangelium verstanden und den Heiligen Geist erfahren, der mir hilft, meinen Hunger nach Gottes Wahrheit und Gerechtigkeit zu stillen.

Da die christlichen Kirchen um Einheit bemüht sind und es nennt sich Ökumene, kann man überall hingehen und findet an Christus Gläubige oder eben Gewohnheitschristen, die noch auf ihre Neugeburt durch den HL Geist warten, denn ER ist es, der unsere Herzen bewegt und aus den steinernen Herzen fleischerne macht. Gemeint ist, das Verstehen dessen, was Jesus vorgelebt hat und es selbst zu tun. Für die Wahrheit Gottes einzustehen ist auch mein größtes Anliegen. Deswegen bin ich im Wort zuhause und weniger in der Welt.

Freitag …

Um 7 Uhr aufgestanden und die Betten abgezogen. Danach gefrühstückt und gemeinsam gebetet. In „Starks Gebetsbuch“ gelesen und ein schönes Lied entdeckt, dessen Text ich noch abschreibe und hier poste.

Ich singe meinem Mann ein Lied vor und lese den Andachtstext. Er hat gerade seine Andacht auf www.andacht-heute.de fertiggestellt und muss um 10 Uhr zum Zahnarzt. Währenddessen backe ich Brot, Kuchen und Cracker.
Währenddessen wäscht die Waschmaschine die Bettwäsche, und die 40°-Wäsche ist bereits fertig. Es ist schon 10 Uhr, und alles ist im Ofen. (Dokumentation hier) Frische Bettwäsche überziehen.

Heute setze ich wieder meine 90-Tage-Challenge von Patrick fort. Danach übe ich weiter Kirchenlieder an meinem kleinen Klavier.

Ein Kind aufnehmen

Und sprach zu ihnen: Wer dieses Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer der Kleinste ist unter euch allen, der ist groß.

Lukas 9:48

Ich habe schon Kinder bei mir aufgenommen, auch wenn sie irgendwann wieder gegangen sind. Doch ich weiß, dass der HERR sie begleitet, denn ich bete für sie. Auch meine eigenen Kinder liegen in Seiner Hand. Die Zeiten in unserem Land haben sich leider zum Schlechten verändert, weil viele Frauen nicht mehr Mutter sein wollen. Sie sehen es nicht mehr als ihr größtes Geschenk von Gott, sondern eher als Last, nur Familienfrau zu sein. Woran das liegt? An der Verführung durch den Staat zu mehr Geld und Macht.

In christlichen Ehen gelten besondere Regeln, denn der gemeinsame Glaube verbindet das Paar in dem Bestreben, dem zu folgen, der das Leben schenkt und es mit dem Segen von Kindern bereichert. So eine Sichtweise schenkt Familienglück und ein Miteinander in Achtung voreinander. Nicht immer ist auch die christliche Familie unangefochten, doch sie weiß, wer HERR über allem ist.

So demütigt euch unter die starke Hand Gottes… führt immer wieder ins Gebet.