iwi-lyrik

Verantwortlichkeit

Als Christ trägt man die Verantwortung, das, was man erkannt hat, weiterzugeben, und es sollte immer mit Gottes Wahrheit übereinstimmen, denn ER ist die Wahrheit, wie Jesus über sich selbst sagte. Bin ich Christ, folge ich Jesus nach und orientiere mich daran, was Er tat. Er heilte – aber kann ich das überhaupt? Ich kann nur auf seine Wunderkraft vertrauen und im Glauben beten, dass ER ein Wunder wirkt. Denn nur ER erreicht die Herzen, nicht ich. Selbst wenn ich nur ein Sprachrohr zu Gott bin, kann mein Gebet erhört werden. Der Glaube wächst wie ein Same, der Spross braucht Nahrung und Gebet. Gehorsam ist es, der den Menschen in seiner Beziehung zu Gott weiterbringt, denn Gottes Willen zu erkennen, hat große Bedeutung im Leben. Man lernt, Verantwortung zu übernehmen und sich gleichzeitig demütig darauf zu verlassen, dass Gott alles besser kann als man selbst. Diese Haltung ist für einen Christen wichtig.

Wieviel Zeit vertust du?

Einmal selbstkritisch darüber nachgedacht?
Noch vor Jahren dachte ich, wie kann man die meiste Zeit am PC sitzen und es nicht merken, wie das Leben an einem vorbei geht… doch es ist für viele zum Alltag geworden, mehrere Stunden im Internet zu verbringen.
Eine Rückbesinnung zu dem, was wir noch vor den Sozial Medias machten, ist heilsam.
Als ich im Krankenhaus lag, dachte ich viel über mein Leben nach und darüber, wie lange das alles noch so weitergehen würde. Dabei kam ich zu dem Schluss, dass ich es wieder mehr mit meinen eigenen Vorlieben und früheren Erkenntnissen füllen möchte. Kurz darauf erschien ein neuer Wohnwagen, den ich meinem Mann schmackhaft machte – perfekt für unseren Kleinwagen.

In letzter Zeit habe ich viel über das Altwerden nachgedacht. Ich sehne mich nach Gemeinschaft mit dem HERRN und seinen Schafen. Was ist schon ein Leben ohne Gemeinschaft? Wir sollten uns im Namen Gottes treffen, um unseren Glauben zu stärken. Viele tun das virtuell, aber dann sitzen wir wieder nur am PC oder vor dem Fernseher. Es ist einfach etwas anderes, wenn wir uns persönlich gegenüberstehen. Oder nicht?

Mal sehen, was ich heute noch mit dem HERRN erlebe.

Umschalten

Wenn ich einen Schalter hätte, um mir ein gutes Gefühl zu geben, würde ich ihn auf ständige Fröhlichkeit im Herzen stellen. Doch das ist leider nicht möglich, denn dafür braucht es vor allem eine liebevolle Beziehung zu Gott. Als Kind fiel es mir leicht, mit dem Christuskind zu sprechen, und es schenkte mir ein weihnachtliches Gefühl – ein Gefühl von Geborgenheit und Freude. Das habe ich übrigens auch oft bei den Großeltern erlebt, weil sie noch beteten. Ich habe erst wieder zum lebendigen Gott gefunden, als ich in der Not zu IHM rief. Er gab mir einen wichtigen Satz mit: „Du hast ein Recht zu leben!“ Gemeint war das Leben MIT Gott – und keines mehr ohne IHN. Gott wünscht sich eine ewige Beziehung zu mir, und dafür musste ich zuerst verstehen, was mich für die Ewigkeit neu macht. Ich habe es gefunden: das Evangelium. Frei bin ich nur, wenn ich meine Schuld dem HERRN Jesus ans Kreuz lege und um Vergebung bitte. Er sagt: „Du wirst mit mir leben, auch wenn du stirbst.“ All das habe ich aus der Bibel herausgelesen und weiß, dass sie von Gott kommt, nicht von Menschen. So wünsche ich einen gesegneten Tag und ein Leben, das Gott gefällt. Auch ich muss jeden Tag neu anfangen, weil mein Fleisch schwach ist … doch Gott wird in den Schwachen stark.