Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.
Die christlichen Werte haben wir noch vermittelt bekommen, orientiert an den zehn Geboten. Dort wurde vor allem gesagt, was man alles nicht darf. Dass sie aber wie Räume sind, in denen uns ein gutes Leben versprochen wird, hat man uns so nicht erklärt. Buße tun hieß meist, eine Aufgabe vom Seelsorger zu bekommen, etwa das Vaterunser dreimal zu beten oder sogar den ganzen Rosenkranz, während man in der Kirche saß. Es war also schon peinlich genug, wenn man lange sitzen blieb. Schuldgefühle kamen auf, und bis heute hat die Umkehr einen faden Beigeschmack. Man fühlt sich schlecht, und deshalb wird die Sünde lieber unter den Teppich gekehrt und einfach weitergemacht. Die Kinder sehen bei ihren Eltern keine guten Vorbilder, trotz Kirchgang. Sie sind allesamt abgefallen und bedürfen der Gnade Gottes. Vielleicht bekehrt sich der ein oder andere und wird errettet, was zu wünschen wäre. Doch leider ist der Synkretismus seit Urzeiten verbreitet und kann nicht zum erlösenden Ergebnis führen, das Jesus für uns bewirkt hat. ER ist untergeordnet unter einem Götzenbild Mariens. Jesus ist Gott und nicht seine Mutter. Sie war eine fromme Jüdin und blieb Mensch.
Die Verherrlichung Mariens ist typischer Synkretismus:
Religiöse Mischung: Elemente aus unterschiedlichen Religionen werden kombiniert (z. B. christliche Begriffe mit esoterischen Praktiken). Unklare Grenzen: Die ursprünglichen Lehren verlieren ihre klare Form; Bedeutungen verschieben sich.