Es gibt Tage, an denen wir stehen wie ein Baum im Wind.
Und es gibt Tage, an denen wir fallen – hart, unerwartet, beschämend.
Die Bibel verschweigt das Fallen nicht.
Sie kennt Menschen, die straucheln, scheitern, versagen.
Aber sie kennt auch den Gott, der aufhebt.
„Der Gerechte fällt siebenmal und steht wieder auf.“
(Sprüche 24,16)
Das Erstaunliche:
Die Bibel sagt nicht, dass der Gerechte nie fällt.
Sie sagt: Er steht wieder auf.
Nicht, weil er so stark wäre, sondern weil Gott ihn hält.
Petrus fällt tief – und Jesus richtet ihn wieder auf.
David fällt schwer – und Gott schenkt ihm einen neuen Anfang.
Paulus fällt zu Boden – und Christus begegnet ihm gerade dort.
Fallen ist menschlich.
Aufstehen ist Gnade.
Manchmal ist das Aufstehen ein leiser Schritt.
Ein Gebet, das kaum hörbar ist.
Ein „Herr, hilf mir“.
Ein neuer Anfang, der noch zittert.
Aber Gott sieht nicht auf die Eleganz des Aufstehens.
Er sieht auf das Herz, das sich ihm wieder zuwendet.
Christus selbst ist den Weg des Fallens gegangen – bis in den Tod.
Und er ist aufgestanden – auferstanden – damit wir nicht liegen bleiben müssen.
Darum dürfen wir sagen:
Ich falle nicht aus seiner Hand.
Ich falle in seine Hand.
Gebet
Danke HERR, dass Du mir schon so oft geholfen hast als ich fiel. Danke, dass ich mir nicht immer etwas gebrochen habe und Du gerade meine Gebete um Bewahrung erhört hast an diesen Tagen. *HERR hilf mir* und du hast mir beim Aufstehen geholfen. Du bist gnädig und barmherzig. Ich liebe Dich, mein gnädiger HERR.
Amen