Samstag oder Sabbat

Für viele meiner christlichen Glaubensgeschwister ist der Sabbat heilig. Für mich ist es ein Tag der Gemeinschaft, während in der katholischen und evangelischen Kirche der Sonntag diesen Stellenwert hat. Ganz gleich ist es keineswegs, ob man zu dieser oder jener Gemeinschaft gehört, die wiederum mit der Taufe verbunden ist.

Ich wurde als Baby in meinem Geburtsort Bachhagel getauft, wo auch die Herkunftsnachweise meiner Eltern zu finden sind. Die Kirchen wissen über vieles Bescheid, doch nachdem ich ausgetreten bin, kennen sie meine Glaubenstaufe nicht, die ich nach dem Wort Gottes erlebt habe. Diese fand in einer Freikirche statt, die bibeltreu wirkt, nachdem ich mich bekehrt hatte. Die Bekehrung war ein besonderes Erlebnis – durch das Gebet wurde ich von Sünde befreit und auch seelisch geheilt. Manchmal spürt man die Wunden noch, aber zu wissen, dass Gott einem nichts mehr vorwirft, ist eine große Erleichterung. Hätte er sonst seinen Sohn gesandt, wenn nicht zur Sündenvergebung? Ich habe das Evangelium verstanden und den Heiligen Geist erfahren, der mir hilft, meinen Hunger nach Gottes Wahrheit und Gerechtigkeit zu stillen.

Da die christlichen Kirchen um Einheit bemüht sind und es nennt sich Ökumene, kann man überall hingehen und findet an Christus Gläubige oder eben Gewohnheitschristen, die noch auf ihre Neugeburt durch den HL Geist warten, denn ER ist es, der unsere Herzen bewegt und aus den steinernen Herzen fleischerne macht. Gemeint ist, das Verstehen dessen, was Jesus vorgelebt hat und es selbst zu tun. Für die Wahrheit Gottes einzustehen ist auch mein größtes Anliegen. Deswegen bin ich im Wort zuhause und weniger in der Welt.