Gedichte

Vorwort „Jetzt glaub‘ ich’s aber“

von Gernot Walter, freier Journalist „Augsburger Allgemeine“

Wer im Schwäbischen aufwächst und in Oberbayern seine zweite Heimat findet, hat einen aufgespalteten Horizont. Was sich in früherer Jugend verankert hat, bricht auf. Wie sich der Erwachsene in seiner neuen Umgebung einrichtet, bekommt eine andere Sichtweise. Manches vermischt sich, wird deutlicher, anderes versinkt in der Jetztzeit.

Aus der Autorin öffnet sich tief Verdrängtes, macht sich im Reim Luft. Hinter den Aussagen scheint ihre starke Gläubigkeit durch. Sie ist Zielsetzung, ihr Manifest, mit ihren Aufbruchsgedanken ist sie Hilfestellung für andere.

Es ist ein handliches Büchlein zum Schmökern in einer stillen Stunde, zum Vortragen. Anlässe werden sich genügend ergeben, um den „Weisheiten eine Gasse zu finden“, wie es Johann Michael Sailer so schön ausdrückt.

Möge das Bändchen eine breite Leserschicht ansprechen, damit diese viel von dem himmlischen Glanz abbekommt, den die Autorin apostrophiert.

Gernot Walter (ehem. Lehrer)

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Großes Kompliment an die Autorin!

Sie will nicht moralisieren, noch will sie kritisieren; den Leser auf eine persönliche Weise ansprechen, wohl auch Erinnerungen wecken.

Sie hat ihre Gedanken in wohl gewählte Worte gefasst – und ihr eigenes kleines Lexikon des Lebens entstehen lassen.

Es gibt weltweit gläubige Menschen, die die gleichen Ideale hochhalten und sich gegenseitig befruchten.
Andere Länder (Kontinente) andere Sitten und Gebräuche.

Das Wichtigste bleibt Toleranz.

Von Ingrid Fink, Obing im Juni 2014 – verstorben im Dez. 2018