Verdorrte Saat

Ich hatt´ eine Freundin,
die wollte gern glauben,
doch ließ sie sich,
des Glaubens berauben.

Plötzlich wurde wichtig
Gut und Geld;
bei Gott ist dies nichtig,
doch wichtig in der Welt.

Traurigkeit erfüllt mein Herz
denn sie hat sich abgewandt;
fühle heute noch den Schmerz,
weil sie mir mal nahe stand.

Ostern 2020

Frühlingswetter und gute Laune sind viel wert.
Wenn uns dann noch gute Ideen sind beschert.
Beschäftigungen wie lesen und schreiben,
verschönern den Tag, trotz Corona-Zeiten.

Literarisch brüte ich über dem Thema Frieden,
es wär alles so leicht, würde man sich lieben.
Aber nein, der Eine ärgert sich über den Andern,
als wäre es nicht besser, zu reden beim Wandern.

Ein Wort gibt das andere, schon ist es passiert,
der Eine fühlt sich verletzt und beschmiert.
Der andere sucht sich einen Kumpanen,
jetzt kann man die Lügen schon erahnen.

An Sachlichkeit mangelt´s in Kopf und Herz
nur Bauchgefühle verursachen den Schmerz.
Habe nebenbei jetzt fast beschrieben,
wie man ihn halten könnte, den Frieden .

Auferstehung Jesu (Osterfest)

Nach Lukas 24

1 Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten. 2 Sie fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab 3 und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesus nicht. 4 Und als sie darüber ratlos waren, siehe, da traten zu ihnen zwei Männer in glänzenden Kleidern. 5 Sie aber erschraken und neigten ihr Angesicht zur Erde. Da sprachen die zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? 6 Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war 7 und sprach: Der Menschensohn muss überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen. 8 Und sie gedachten an seine Worte. 9 Und sie gingen wieder weg vom Grab und verkündigten das alles den Elf und allen andern Jüngern. 10 Es waren aber Maria Magdalena und Johanna und Maria, des Jakobus Mutter, und die andern Frauen mit ihnen; die sagten das den Aposteln. 11 Und es erschienen ihnen diese Worte, als wär’s Geschwätz, und sie glaubten ihnen nicht. 12 Petrus aber stand auf und lief zum Grab und bückte sich hinein und sah nur die Leinentücher und ging davon und wunderte sich über das, was geschehen war.

Die Emmausjünger
13 Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa sechzig Stadien entfernt; dessen Name ist Emmaus. 14 Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten. 15 Und es geschah, als sie so redeten und einander fragten, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen. 16 Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten. 17 Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs? Da blieben sie traurig stehen. 18 Und der eine, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der Einzige unter den Fremden in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist? 19 Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und allem Volk; 20 wie ihn unsre Hohenpriester und Oberen zur Todesstrafe überantwortet und gekreuzigt haben. 21 Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen werde. Und über das alles ist heute der dritte Tag, dass dies geschehen ist. 22 Auch haben uns erschreckt einige Frauen aus unserer Mitte, die sind früh bei dem Grab gewesen, 23 haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben eine Erscheinung von Engeln gesehen, die sagen, er lebe. 24 Und einige von denen, die mit uns waren, gingen hin zum Grab und fanden’s so, wie die Frauen sagten; aber ihn sahen sie nicht. 25 Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben! 26 Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen? 27 Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war. 28 Und sie kamen nahe an das Dorf, wo sie hingingen. Und er stellte sich, als wollte er weitergehen. 29 Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben. 30 Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen. 31 Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen. 32 Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete? 33 Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren; 34 die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen. 35 Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, da er das Brot brach.

Ein neuer Tag beginnt (ein Monat in Quarantäne)

Natürlich gibt es auch heute morgen schon etwas zu berichten. Zwei Gänsefamilien schwimmen über den See und kommen später auf die Wiese. Die Frachtflugzeuge passieren den Himmel. Kleine bestrahlte Wölkchen lassen auf die Sonne warten.

Da ist sie schon 6:50 h

Was macht das Leben interessant? Es ist die Offenheit und Transparenz. Das hat wohl auch Facebook erkannt. Jeder will beim andern mal hinter die Kulissen sehn. Besonders interessant sind aber die Lebensgeschichten mancher Autoren. Sie würden nicht schreiben, hätten sie nichts zu erzählen. Dabei hat jeder Mensch eine Geschichte, die wichtig wäre, würde er sie nur mal erzählen. Es würden mich mehr Menschen interessieren aber sie geben nichts von sich preis, das ist schade.
Erzählt doch einfach mal, was euch gerade in Corona Zeiten bewegt. Werde zum Autor – nimm dir die Zeit für dein interessantes Leben, auch wenn es dir selbst garnicht so wichtig erscheint. Du bist wichtig, sonst hätte Gott dir nicht das Leben geschenkt.

Eine neue Form könnte ein gemeinsames Schreiben sein… oder du schreibst deine eigene Geschichte immer wieder auf den selben Link: Ganz einfach – probiers mal.

anfangen….. https://edupad.ch/p/Egedj1t4Vr

oder weiter schreiben … https://edupad.ch/p/ShvnzuOYXf

Gestern noch an Guernsey und London gedacht

Heute kommt eine Nachricht …

Hi Inge
I hope that you and Peter and your family are all well. What a strange year. We too are in lockdown on Guernsey with 181 people sick with Covid19, 5 deaths so far and a high risk population demographic …..
Awful times 😥. Keep well and stay safe. Love Sonja

Wir lernten uns vor 6 Jahren kennen als Sonja ihre Mutter besuchte. Diese war maßgeblich daran beteiligt, dass ich meine Gedichte veröffentlichte. Sie war sehr belesen und weit gereist. Kannte das Leben mit allen Facetten. Ich vertraute ihr und wir gingen respektvoll miteinander um. So lernte ich auch ihre Töchter kennen, die in England und Guernsey leben. Die Mutter verstarb von ihren Töchtern liebevoll begleitet im Dezember 2018.

Wohlwollende Menschen, die uns im Leben begegnen, bestimmen den Lebensweg mit. Das Wahrhaftige und Gute zu pflegen, sind erstrebenswerte Ziele.

Danke Gott dafür!

Loslassen

Mit Herzblut für eine Sache geschafft

Was ergibt sich nicht alles durch diese Corona-Krise!

Erstens muss ich nur noch für zwei Leute kochen.
Zweitens habe ich meinen Dienst in der ev. Kirche auf Eis gelegt.
Drittens konnte ich meine Kandidatur zum 2. Vorstand abgeben (Autoren-Verein)
Viertens habe ich schon seit 3 Wochen kein Facebook mehr.

Neues entsteht

Homepages neu aufgesetzt (Hackangriff vereitelt)
Chat für den Autoren-Verein kreiert
Intervall-Fasten ausprobiert
Genießen des Frühlings in der freien Zeit ohne Termine
Telefonate werden wieder mehr
Hörbücher, Hörbibel (Micha gehört)
Andacht schreiben

Blog angefangen von jedem Tag ein bisschen was


Interview mit Daniel Barenboim

Daniel Barenboim about the season 2020/21

Petra Gute, from rbb Fernsehen, interviewed our GMD Daniel Barenboim for you via Zoom about the upcoming season as well as the current situation. Later on today we will also share her interview with our Intendant Matthias Schulz with you.Petra Gute, die viele von Euch sicher vom rbb Fernsehen kennen, hat unseren Generalmusikdirektor für Euch via Zoom interviewt, um mit ihm über die kommende Spielzeit 2020/21 zu sprechen sowie über die aktuelle Situation. Später teilen wir hier noch mit Euch ihr Interview mit Intendant Matthias Schulz.

Gepostet von Staatsoper Unter den Linden am Donnerstag, 2. April 2020

Stichwort Suchmaschinensuche

Da kommt ein Kommentar herein über das Angebot einer Suchmaschinenoptimierung. Dies ist für eine Firma auf alle Fälle von Wichtigkeit aber es würde den Rahmen sprengen, würde ich mich in Suchmaschinen optimieren.

Natürlich frage ich mich jetzt auch, warum wünschte ich gefunden zu werden und vor allem unter welchem Begriff. War es die Quantenphysik, die diesen Herrn auf meine Seite aufmerksam machte?

Es ist das Top-Thema zur Zeit, außer natürlich Corona und Börsencrash. Das Leben geht weiter, das Sterben geht weiter und weil das Leben so kurz ist, möchte man ziemlich viel davon erfahren. Kunst und Kultur sind dabei eine wichtige Triebfeder.

So wenden wir uns den schönen Dingen zu um nicht zu verzagen. Dem Frühling mit seinen Geräuschen, Düften und Erinnerungen. Wie reich sind wir beschenkt mit der Natur.. .

Heute habe ich zwei schwarze Eichhörnchen unweit vor meiner Terrasse spielen sehen. Was für ein Genuss.

Vierter Sonntag in Quarantäne

Staune, was einem alles so einfällt, wenn man sich mit niemanden treffen kann, keine Termine hat und einfach nur tun und lassen kann, was man will. Dabei ändert sich für mich nicht viel, außer, dass ich mich jetzt nicht mehr alleine in dieser Situation fühle. Es geht allen gleich, bis auf die, die arbeiten und die Stellung halten müssen. Das Personal in Altenheimen und Krankenhäusern und Verkäufer in den Lebensmittelgeschäften, Handwerker usw. Großer Respekt !!!

Eine Freundin, die mit Sauerstoff leben muss und eine Risikopatientin ist, muss warten, bis ein Impfstoff gefunden wird, so sagte sie mir heute. Dann hoffen wir mal, dass es bald soweit ist. Wir können wieder mehr telefonieren, wie das früher der Fall war.