Sehnsucht

Es geht ein Mann allein daher,
die Schritte werden ihm zu schwer.
Nach Liebe sehnt er sich gar sehr,
käm doch ein Mädel nur daher.

Das ich von Herzen lieben kann,
denkt so vor sich hin, der Mann.
Da fährt an ihm die Kutsch vorbei,
mit Prinzess von Adonai

wie es weitergeht,
na wie im Märchen,
Ein Jahr später,
sind sie ein Pärchen.

iwi


Ehrenamt, eine unbezahlte Dienstleistung

Irmi war eine hilfsbereite Person von Klein an. Sie hatte ein großes Können, einen starken Vater und ein Herz für Schwache. So wurde sie, als sie erwachsen wurde oft von den Hilfesuchenden ausgenutzt, benutzt und wieder weggeworfen. Hat sie sich beklagt bei Gott? Manchmal schon! Doch als es ihr am dreckigsten ging und ohne Hoffnung, da sprach Gott in ihr Leben hinein und sagte: „Du hast auch ein Recht zu leben… “ Auch wenn du nichts verdienst, auch wenn du ausgelacht und verhöhnt wurdest, auch wenn du diskriminiert wurdest von der Kirche, der du soviel Vertrauen geschenkt hast. Ich will, dass du mir dienst, deinem Christus, der dir deine Wunden heilen will.

Da rief Irmi, die bemerkte, dass es Gott war, der zu ihr sprach: „Wenn es dich wirklich gibt, dann schenke mir endlich Lebensfreude… “ und das Telefon klingelte und es war eine Christin dran, die sie einlud. So ging es Schritt für Schritt weiter, bis sie sich ganz sicher war. Gott hat ihr eine neue Identität gegeben, eine, die ewig ist …

Einladung wahrgenommen

Wie sie sich immer ausdrücken kann, dachte er sich als sie erzählte. Er sitzt in Gesellschaft lieber wartend da, bis er sich von einem Thema angesprochen fühlt. Er ist ein netter, freundlicher ruhiger und verträglicher Mensch, der sein Leben lang bis zur Rente hinter dem Tresen der Offizin stand, beratend tätig und von Krankheiten genug hatte.

Doch jetzt während Corona ist er doch manchmal aufgerufen, etwas beizutragen. Impfgegner mit lautstarker Rechtfertigung ihres Unverstandes, findet er ätzend. Dabei gibt es kein anderes Mittel eine Pandemie zu bekämpfen als eine Impfung, so seine Stimme.

Es hilft das Thema zu beenden.

Vom Urlaub zurück

Die Eindrücke waren fast immer die selben. Viele alte Städte, schön hergerichtet, wenig Leben in den Orten. In den Kirchen Stille und Größe, starre Gesichter, die sich dennoch suchend an ihre kindlichen Gefühle erinnern wollten. Doch da war keine Hoffnung mehr in den Augen.

Mein ganz persönliches Erlebnis mit Gott, sollte meine Bereitschaft zum Dienst sein. So verteilte ich meine Bibelverse, die ich immer dabei habe. Es entstand Freude in den Augen und neue Hoffnung meiner Gesprächspartner. Ich stecke sie gerne damit an. Manche verzichteten.

Der Sohn des Bettlers

Sein Vater war ein netter Mensch aber Arno hatte keine Achtung vor ihm.
Niemals wollte er so enden wie er und Arno beschloss reich zu werden.
Er beobachtete sehr genau, wie man zu Geld kommen kann.

Es widerfuhr ihm aber ein Schicksal, das ihn daran hinderte. So gab er sein Ziel auf und suchte ein neues Ziel, eines, das noch wertvoller war als Reichtum.

….. wer mag weiterschreiben?

Immer ist alles schön (Buchtitel)

Ein Buch von Julia Müller, das mich wirklich anspricht. Die Kinderseele darin, das Schreiben einfacher Sätze ohne zu interpretieren imponiert mir. So möchte ich schreiben können.

Vieles erinnert mich an meine eigene Kindheit.
Vielleicht ist es die Ferienwohnung mit ihren Möbeln, die mich an die Wohnung zuhause von Opa und Oma erinnern. Auch Peter fühlt sich total wohl hier. Wir sind wie Oma und Opa ohne welche zu sein. (Urlaub im Moselland)

Wir haben eine ähnliche Vergangenheit, sind oft bei den Großeltern gewesen. Wir sind unabhängig voneinander in die selbe Klasse gegangen. Er in Obeng und ich in Lachhagel aber wir hatten die selben Schulbücher, wie wir feststellten. Bayern hier wie da – das selbe Schulsystem. Er hatte gute Lehrer, die ihn förderten und war bei den Klassenbesten.
Ich hatte Lehrer die ständig straften. In der Schule war ich nicht so gut aber ich blieb wenigstens nicht sitzen, wie Burgi und Olli, die viel Erniedrigungen über sich ergehen lassen mussten. Sie taten mir leid, wie auch die Zwillinge, die manchmal mit mehr als 20 Tatzen Hieben nach hause gingen. Das war in den 60er Jahren.

… hier höre ich lieber auf zu erzählen

Im Büchlein „Jetzt glaub ich´s aber“ kann man einige Gedichte lesen, die etwas aus meiner Kindheit widerspiegeln.

Urlaub in Traben Trarbach

Die Wohnung ist wie ein kleines Paradies in dem ich mich geborgen fühle.

„Alles ist immer schön“ , heißt das Buch das ich lese. Erinnerungen werden wach.
Dazu ein paar Zeilen…

Das Bild an der Wand in dem schwarzlackierten Rahmen macht mir Angst. Es zeigt einen schwarzen Mann mit Mantel und Spitz Hut auf einem Boot. Ich frage Oma nach dem Bild und sie erzählt, dass ein Verwandter es malte. Der schwarze Rahmen war bei einem Bombenangriff von einem Granatsplitter gestreift worden. Später erkannte ich, dass es gar kein Mann war, der auf dem Boot stand. Es war ein Segelschiff, das herrenlos durch die Nacht trieb. Das Mondlicht spiegelte sich glitzernd.

Der Verwandte Maler, von ihm habe ich nie viel gehört… vermutlich eine dunkle Geschichte.

Geburtstag

Es drängt sich mir die Frage auf, wann das Leben beginnt.
Ist es der Tag an dem man gezeugt oder geboren wird?
Die Bibel spricht von der Zeugung, wenn es um die Nachkommen geht.

Das sollte uns zu denken geben.

Nicht können oder nicht wollen

Wenn man einen Handwerker bestellt, will man gerne, dass alles gut klappt.
Derjenige, der sich freundlich bemüht, bekommt Verständnis, selbst wenn er die Zeit überschreitet, mit der man gerechnet hat.

Einer Konfrontation, die mit einem Vorwurf beginnt, ist abzuraten,
denn der Fachmann könnte zurück fragen: Willst du mir meinen Job erklären?

Gegenseitiger Respekt erfordert aber auch gegenseitiges Vertrauen. Wer zuviel Mist erlebt hat, kann weniger vertrauen aber er kann im Gespräch herausfinden, wie ernst es dem Fachmann ist, gute Arbeit zu leisten.

Erkenntnis am Morgen

Wir Menschen sind rücksichtslos
und haben allesamt Vergebung nötig.

Jesus hat unsere Schuld bezahlt
IHM gebührt der Dank

Das macht demütig.