Jetzt glaub‘ ich´s aber

Wenn man die Gedichte der Anfänge liest, gibt es wieder und wieder etwas zu verbessern. Vor allem merken die Autoren immer wieder, dass meist zuviel Worte gemacht worden sind und streichen und streichen… bis es endlich soweit ist.

Es sind zwar keine großen Siege zu verzeichnen aber es hat Freude gemacht, zu gestalten und andern eine Freude zu machen.

Frei sein

Mobber wähnen sich als Sieger,
fühlen sich wie Überflieger.
Der Gemobbte macht sich frei,
von der Überfliegerei.

iwi-lyrik

Die Menschen

„Die Menschen, sind sie nicht alle schlecht?“
„Ja ja, da hast du recht!“
Willst du mit dem Finger zeigen,
fange an, über dich selbst zu schreiben.

iwi

Mobb(ing)

Der Mobb war mal ein Wollebesen,
wischte weg, wo Staub gewesen.
Eines ist dem Mobb zu eigen,
schmutzig wird er selber bleiben.

iwi

Danke

Für die vielen Stunden,
in Freude und Not.
Durchzuhalten
bis an den Tod.

Der uns gleich macht,
der niemand verschont,
hat´s Leben sich gut
oder garnicht gelohnt.

Sorgenfrei leben
das möchte ich jetzt
ohne dass mich
noch jemand hetzt.

An mich sollt ich denken,
aufpassen auf mich,
aber dazu brauche ich
DICH.


iwi

27.06.2020



Widersacher

Lügen, die schlagen.
Alles was sie sagen,
soll dich vernichten

Gut, du redest auch,
aber in Gedichten.

iwi

MenschSein

Ich bin Mensch,
Mensch unter vielen Menschen,
Mensch mit Glücksgefühlen und Traurigkeit,
Mensch auf dem Weg bis ans irdische Ende,
Mensch, dessen Körper verrottet wie Gras,
Mensch, der etwas hinterlassen hat, das ebenso vergeht,
Mensch, der nicht mehr an dem Schöpfer zweifelt,
Mensch, der sich glücklich schätzen könnte,
wären da nicht die andern Menschen …

iwi

Textwerkstatt

Wie gut es für Autoren ist, gemeinsam an einer Textwerkstatt teilzunehmen, sieht man an ihren Ergebnissen.

z. B. schrieben wir alle einen 5 Min Text über das, was um uns ist. Es kamen interessante Texte zum Vorschein. Denn jeder saß ja in seiner eigenen Wohnung. Trotz Corona haben wir einen Weg gefunden, im Webinar dazu zu lernen.

Das nächste Mal werden wir ein Textprojekt in Form eines Webinars anbieten. Habt einen gesegneten Tag.

Babel und die Sprachverwirrung (1 Mo 11,1…)

Der Turmbau zu Babel
1 Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. 2 Als sie nun von Osten aufbrachen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar und wohnten daselbst. 3 Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel 4 und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut über die ganze Erde. 5 Da fuhr der HERR hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. 6 Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. 7 Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! 8 So zerstreute sie der HERR von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. 9 Daher heißt ihr Name Babel, weil der HERR daselbst verwirrt hat aller Welt Sprache und sie von dort zerstreut hat über die ganze Erde.